Nach fünf im Urwald

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Nach fünf im Urwald
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1995, FSK 6

Kino Deutschland: 1996-04-18
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: Senator Film

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1996-12-02
Kaufkassette: 1997-04-21
Laufzeit Video: 86 Minuten
Anbieter: BMG UFA

DVD Deutschland: 2000-08-28
Laufzeit DVD: 86 Minuten
Anbieter: BMG



Szenenfoto Anna wird 17 Jahre alt und schmeißt ihre erste große Geburtstagsparty. Zwar haben ihre gutbürgerlichen Eltern versprochen, Anna freie Bahn zu lassen und die Nacht woanders zu verbringen, doch natürlich konnten sie sich gute Ratschläge und einen Eimer mit dem Schild "Falls jemandem schlecht werden sollte" nicht verkneifen.

Um so schlimmer ist der Schreck, als die Eltern am nächsten Tag nach Hause kommen. Die Party ist offensichtlich zur Orgie mutiert. Die Wohnung ist verwüstet, überall gammeln verpennte und vollgedröhnte Teenager herum. Als Vater Wolfgang dann auch noch ein Stück Haschisch findet und feststellt, dass seine Lieblingsplatte, eine seltene Rarität, zerbrochen wurde, kommt es zu einem heftigen Krach. Anna beschließt auszureißen.

Mit ihrem schüchternen und heimlichen Verehrer Simon fährt sie nach München. Den Job, den sie dort sucht, bekommt sie nicht, dafür sammelt sie eine Menge Erfahrungen. Eine Nacht lang streift das abenteuerlustige Mädchen vom Land durch den Großstadtdschungel.

Sie macht dabei die Bekanntschaft von allerlei schrillen, coolen Typen, die sich nach und nach als oberflächliche Möchtegerne entpuppen. Mittlerweile haben sich Annas und Simons Eltern zusammengetan, um den vermißten Nachwuchs zu finden.

Nach der erfolglosen Suche in Münchner In-Discos werden die Eltern von ihrer eigenen, auch nicht gerade braven Vergangenheit eingeholt.


SzenenfotoDarsteller: Franka Potente (Anna), Axel Milberg (Wolfgang), Dagmar Manzel (Karin), Farina Brock (Clara), Sibylle Canonica (Johanna), Peter Ender (Oliver), Thomas Schmauser (Simon), Johann von Bülow (Nick), Max Urlacher (Ben), Natali Seelig (Zille), Karl-Heinz Vietsch (Herr Neugart)

Regie: Hans-Christian Schmid

Stab: • Produzenten: Thomas Wöbke, Jakob Claussen für Claussen + Wöbke Filmproduktion / SWF / Arte / BT • Drehbuch: Hans-Christian Schmid • Vorlage: - • Musik: Rainer Michel • Kamera: Klaus Eichhammer • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Michaela Quast • Schnitt: Hansjörg Weissbrich • Kostüme: Ruth Bahmann • Make Up: Julia Schlotke • Ton: William Franck • Toneffektschnitt: Britta Götz • Stunts: •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Rolf Spiess

Hamburger Morgenpost: Der Hofer Hoffnungsträger heißt diesmal Hans-Christian Schmid. Seine hippieske Komödie "Nach fünf im Urwald" über eine 17jährige, die in München ihr Glück sucht, sorgte für tosenden Applaus.

Süddeutsche Zeitung 31.10.1995: Schmid erzählt in "Nach fünf im Urwald" auf verschmitzte Weise vom Generationskonflikt.

Kieler Nachrichten 31.10.1995: Für Begeisterung sorgte die Generations-Komödie "Nach fünf im Urwald", die mit dem Kodak-Förderpreis ausgezeichnet wurde. Flott, erfrischend und unprätentiös.

Dirk Jasper FilmLexikon
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