JC würde sich am liebsten in zwei Hälften teilen: Die erste Hälfte würde sich um seine ins Wanken geratene Beziehung zu seiner Freundin Chloe kümmern, während sich die andere Hälfte gemeinsam mit den Londoner Freunden Josh, Dean und Terry beim Surfen und Feiern austobt. Dabei stellt JC, Ende zwanzig und Kopf einer Surferclique, plötzlich fest, dass das Leben wohl doch nicht nur aus riesigen Wellen und Techno-Feten besteht.
Auch seine Freunde haben so ihre Probleme: Dean sieht keine Perspektive für seine Zukunft und verdient sein Geld als Drogendealer; Josh hat durch seine steile Karriere als Musikproduzent alle Skrupel verloren, und Terry ist sich nicht mehr sicher, ob er wirklich seine hausbackene Verlobte heiraten will.
Aber eines haben sie alle gemeinsam: Sie müssen jeder für sich die richtigen Entscheidungen treffen.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach "Funny Boys" und "Kleine Morde unter Freunden" ein weiterer Film auf Großbritannien, der mit neuer Handschrift typisch britischen Humor präsentiert.
Lexikon des internationalen Films: Kleine Komödie über die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens, die in der Figurencharakterisierung überzeugt, aber zu keiner schlüssigen Dramaturgie findet. Der nostalgisch verklärte Gegensatz von Rock 'n' Roll und Tempo wirkt deplaziert und ist nicht frei von Ideologie.
TV Hören und Sehen 22/1996: Skurriler englischer Streifen über die Surf- und Rave-Szene sowie den Sinn des Lebens. Oft etwas zu verschroben, aber herrliche Typen.
TV Spielfilm 12/1996: Surfer und Raver aller Welt - geht in diesen Film! Intelligente Generationsgroteske.
Cinema 06/1996: Surfer-Melodram, das bei leichtem Wellenschlag vor sich hin dümpelt.