The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: The Birdcage - Ein Paradies für schrille Vögel
Titel USA: The Birdcage
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-05-16
Laufzeit Kino: 119 Minuten
Kinoverleih D: UIP

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1996-12-20
Laufzeit Video: 114 Minuten
Anbieter: MGM/UA

DVD Deutschland: 2000-02-01
Laufzeit DVD: 114 Minuten
Anbieter: MGM



Szenenfoto Im "Birdcage" geht Abend für Abend die tollste Travestie-Show des Landes über die Bühne, und Albert ist der umjubelte Star des Programms, eine echte Diva. Alberts Partner, geschäftlich wie privat, ist seit langen Jahren Armand.

Die beiden sind ein altes Ehepaar, auch wenn die Ringe fehlen. Ihre holde Zweisamkeit, munter gehalten durch mancherart Sticheleien und Alltags-Ärger, wird einer ernsthaften Bewährungsprobe unterzogen, als Armands erwachsener Sohn seinem Papa eröffnet, er wolle heiraten - und auch noch eine Frau!

Das allein ist schon Schock genug für die beiden schrillen Vögel vom "Birdcage". Zur Katastrophe wird das bevorstehende Ereignis, als die Eltern der Braut die künftigen "Schwiegereltern" ihrer Tochter kennenlernen wollen.

Dummerweise ist der Brautvater nicht nur ein nahmhafter Politiker, sondern auch ein ausgesprochener Moralapostel und Vorsitzender eines Komitees zur Aufrechterhaltung von Sitte und Anstand. Keine Frage, dass dem guten Mann Stress bevorsteht ...


SzenenfotoDarsteller: Robin Williams (Armand Goldman), Nathan Lane (Albert), Gene Hackman (Senator Keeley), Dianne Wiest (Louise Keeley), Dan Futterman (Val Goldman), Calista Flockhart (Barbara Keeley), Hank Azaria (Agador), Christine Baranski (Katharine), Tom McGowan (Harry Radman), Grant Heslov (Fotograf)

Regie: Mike Nichols

Stab: • Produzenten: Mike Nichols • Drehbuch: Elaine May • Vorlage: Bühnenstück "Ein Käfig voller Narren" von Jean Poiret • Filmmusik: Jonathan Tunick • Kamera: Emmanuel Lubezki • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Bo Welch, Cheryl Carasik • Schnitt: Arthur Schmidt • Kostüme: Ann Roth • Make Up: J. Roy Helland, Peter Owen • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Choreographie: Vincent Paterson • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Filmkritik von Gerhard Heeke

Die Woche 17. Mai 1996: Für eine eigenständige Interpretation griff Nichols auf seine alte Freundin Elaine May zurück, mit der er in den 60er Jahren ein Comedy-Duo bildete, dessen Wortwitz sich auch in diesem May-Drehbuch beweist. Nichols inszeniert einmal mehr sein Lieblingsthema: der doppelte Boden der sogenannten Normalität, unter besonderer Berücksichtigung von Geschlecht und politischem Standpunkt, gewürzt mit einer Prise Anarchie - bei einem Hollywood-Film ein schon fast intellektueller Ansatz. Wobei die Frage, warum Männer in Frauenkleidern stets als Schießbudenfiguren agieren - über Marlene Dietrich im Smoking lacht niemand -, auch hier nicht beantwortet wird.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1996 für Bo Welch, Cheryl Carasik (Ausstattung)

Dirk Jasper FilmLexikon
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