Workaholic

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Interview mit Ralf Bauer •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Workaholic
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-07-11
Laufzeit Kino: 90 Minuten
Kinoverleih D: Concorde-Castle Rock/Turner

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-01-21
Laufzeit Video: 86 Minuten
Anbieter: VMP


Szenenfoto Bei Rhoda scheint alles bestens: Sie hat ein gutes Auskommen und eine augenscheinlich glückliche Beziehung mit Max, einem erfolgreichen Jungunternehmer. Doch Max ist mehr unterwegs als zu Hause, und die Beziehung spielt sich eher via Anrufbeantworter als im Bett ab.

Um der angeknacksten Beziehung noch eine Chance zu geben, sagt Rhoda ein attraktives Jobangebot ab. Sie will das Wochenende mit Max verbringen. Doch Pustekuchen! Auch jetzt läßt der Workaholic seine Freundin allein. Erst nach einem ausgiebigen Bad in 200 Litern Chateau Lafite Rothschild aus Maxens Besitz geht es Rhoda etwas besser.

Da Max nur mit den eigenen Waffen zu schlagen ist, beschließt Rhoda, ihrerseits Karriere zu machen. Mit der Hilfe des gepflegten Hanseaten Cedrick Goldberg und ihrer Freundin Elly baut sie ihre Kontakte zur Medienbranche aus. Jetzt lockt nicht nur ein lukrativer Job, auch der äußerst attraktive Paul umgarnt sie und überzeugt sie von den überaus positiven Seiten von LCS - Life Changing Sex.

Als Max merkt, dass ihm Rhoda sehr fehlt, scheint es fast zu spät. Denn jetzt ist Rhoda wie er und hat überhaupt keine Zeit mehr. Doch so schnell wirft er die Flinte nicht ins Korn. Auf einem Flughafen kommt es schließlich zur Aussprache. Zu Rhodas großer Freude gesteht Max, dass er sich für ein Kind und gegen die Karriere entschieden hat.


SzenenfotoDarsteller: Christiane Paul (Rhoda), Tobias Moretti (Max), Ralf Bauer (Paul), Nadeshda Brennicke (Elly), Juraj Kukura (Cedrick), Konstanze Breitebner (Sonja), Horst Kotterba (John), Isolde Barth (Verena), Michael Schreiner (Luis), Guido Bösherz (Rüdiger), Ottfried Fischer (Schneider)

Regie: Sharon von Wietersheim

Stab: • Produzenten: Rikolt von Gagern für Tele München / ORF • Drehbuch: Sharon von Wietersheim, Andrea Sixt • Vorlage: - • Filmmusik: Curt Cress, Chris Weller • Kamera: Gerard Vandenberg • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Renate Hofer • Schnitt: Hansjörg Weißbrich • Kostüme: Verena Sapper • Make Up: Tatjana Luckdorf • Ton: Thomas Bastian • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Blickpunkt Film: Ex-Modell und Schauspielerin Sharon Von Wietersheim gelang mit ihrer ersten Regiearbeit eine unbeschwerte und einfühlsam inszenierte Zeitgeist-Liebeskomödie mit peppigen Dialogen und einem rundum sympathischen Hauptdarstellertrio. Der flüssige Erzählstil und die rasante Kameraführung, gepaart mit einer quietschbunten, detailverliebten Ausstattung, garantieren ein unterhaltsames Kinovergnügen.

Cinema 07/1996: dass Rhoda aus Rache für Mäxchens mieses Verhalten in 200 Liter seines geliebten Chateau Lafite Rothschild badet, ist noch eine der besseren Einfältigkeiten. Den Rest kann man nur nach Genuß des edlen Gesöffs ertragen. Da schweigt der Anrufbeantworter: einfallslose Handy-Komödie.

TV Spielfilm 14/1996: Regiedebütantin Sharon von Wietersheim findet Anschluß an die neudeutschen Komödienvorgänger. Der eine oder andere Regieklau sei ihr verziehen ... Warnung an tumbe Karrieristen im typisch neudeutschen Komödienformat.

film-dienst 14/1996: Liebeskomödie, die betont flott moderne Ansprüche junger Menschen an Liebe und Beruf aufbereiten will, dabei aber nur Schlagworte und gebrauchsfertige Chiffren aneinanderreiht.


SzenenfotoBemerkungen

Ralf Bauer moderierte zwischen 1990 und 1993 150 Mal den "Disney-Club" und war in der zweiten Staffel der TV-Serie Gegen den Wind zu sehen. "Workaholic" ist sein erster großer Kinofilm.

Gedreht wurde vom 12. September 1995 bis zum 20. Oktober 1995 in München und Umgebung.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1996 Concorde-Castle Rock/Turner © 1997 VMP © 1994 - 2010 Dirk Jasper