Als bekannt wird, dass eine Liste mit den Codenamen von verdeckten Topagenten zum Verkauf angeboten wird, soll ein Team von Spezialagenten bei einem geheimen Einsatz in der Prager US-Botschaft den Verräter auf frischer Tat überführen. Aber die Mission mißlingt: die Diskette mit den geheimen Daten verschwindet.
Der junge Agent Ethan Hunt muß miterleben, wie seine Kollegen bei der Aktion zu Tode kommen und sein Chef und väterlicher Freund, Jim Phelps, blutüberströmt von der Karlsbrücke stürzt.
Noch in derselben Nacht trifft sich Hunt in einem Restaurant mit seinem Kontaktmann der CIA. Dabei wird ihm schnell klar, dass hinter der ganzen Mission ein perfides Doppelspiel steckt. Mit einer überaus spektakulären Aktion gelingt Ethan die Flucht aus dem Restaurant.
In seinem Prager Versteck angekommen, stellt Hunt überrascht fest, dass auch seine Kollegin Claire, die Frau von Phelps, den Einsatz in der Botschaft überlebt hat. Und er entdeckt per Internet die Spur zu Max, einem mysteriösen Waffenhändler, der großes Interesse an der Agentenliste hat - und der die Schuldigen am Tod von Hunts Kollegen kennt.
Ethan macht Max ein Angebot: die Namen aller Top-Agenten gegen den Namen des Verräters sowie 6 Millionen Dollar. Ein hoher Preis. Und ein hohes Risiko, denn die komplette Geheimliste existiert nur im hochgesicherten Computer des CIA-Hauptquartiers - "Mission: Impossible"!
Gemeinsam mit Claire sowie den beiden Ex-Agenten Luther und Krieger plant Ethan den großen Coup: die unbemerkte Invasion in den perfekt gesicherten Computerraum der CIA.
Die scheinbar unmögliche Mission gelingt, das Quartett flieht mit den geheimen Daten nach London. Die Übergabe an Max soll im Zug nach Paris stattfinden. Zuvor jedoch trifft Hunt zu seiner großen Überraschung auf seinen totgeglaubten Freund Jim Phelps.
Die Ereignisse überschlagen sich. Es kommt zu einem furiosen Finale auf dem Dach eines Hochgeschwindigkeitszuges, gefolgt von einem atemberaubenden Hubschrauberflug durch den Eurotunnel ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Filmkritik von Gerhard Heeke
Filmkritik von Karsten Schulmann
Cinema 08/1996: Größer, lauter, knalliger: Wenn im Kino erst einmal die Dolby-aufgepeitschte Neueinspielung des berühmten musikalischen Leitmotivs von Lalo Schifrin erklingt, ist für Pantoffelkino-Nostalgiker Krimi-Zeit, und die Internet-Kids fragen sich: James Bond, wer war das eigentlich?
film-dienst 15/1996: Von Brian de Palma differenziert und an klassischen Vorbildern orientiert in Szene gesetzt. Leider ist die unnötig konfuse Handlung zu unoriginell, um es zu mehr als vordergründiger Spannung kommen zu lassen. Diese allerdings übertrifft unschwer den heutigen Durchschnitt des Genres.
Die Woche 09.08.1996: Aufwendige Adaption der TV-Serie "Kobra, übernehmen Sie", die allerdings eher an James Bond als an das Original erinnert.