Die Bettlektüre

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Die Bettlektüre
Titel England: The Pillow Book
Genre: Drama
Farbe, England, Frankreich, Niederlande, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-10-24
Laufzeit Kino: 123 Minuten
Kinoverleih D: Filmwelt-Prokino

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-05-05
Kaufkassette: 1997-08-04
Laufzeit Video: 123 Minuten
Anbieter: Arthaus


Szenenfoto Die junge, schöne Japanerin Nagiko, die als Model arbeitet, kann nur sexuelle Lust empfinden, wenn sie sich am ganzen Körper mit kalligraphischen Schriftzeichen bemalen läßt.

Doch schon bald reichen ihr die Versuche mit unterschiedlichen Sprachen und Maltechniken nicht mehr aus, und sie sucht nach männlichen Körpern, die sie selbst bemalen kann.

Aus einer Zweckgemeinschaft mit einem jungen Mann, dessen Körper ihr als Unterlage für ihre japanischen Liebesgedichte dient, wird eine Liebesgeschichte mit mythischem Charakter, die bis über den Tod hinausgeht.


SzenenfotoDarsteller: Vivian Wu (Nagiko), Yoshi Oida (Verleger), Ken Ogata (Vater), Hideko Yoshida (Tante / Dienerin), Ewan McGregor (Jerome), Judy Ongg (Mutter), Ken Mitsuishi (Ehemann), Yutaka Honda (Hoki), Barbara Lott (Jeromes Mutter), Chizuru Ohnishi (Magiko als Kind)

Regie: Peter Greenaway

Stab: • Produzenten: Kees Kasander für Channel Four Films / Studio Canal + / Delux Productions / Prokino Plus / MediaPart • Drehbuch: Peter Greenaway • Vorlage: Roman "Das Kopfkissenbuch der Hofdame Sei Shonagon" • Filmmusik: Michael Nyman • Kamera: Sacha Vierny • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Wilbert van Dorf, Andree Putman • Schnitt: Chris Wyatt, Peter Greenaway • Kostüme: Dien van Straalen, Koji Tatsuno, Martin Margiela, Emi Wada • Make Up: - • Ton: Garth Marshall • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Erotisch, sinnlich und spannend erzählt Greenaway in Bildern voller Poesie und Schönheit die Geschichte einer jungen, hübschen Frau, die bereit ist, für ihre Selbstverwirklichung und Liebe bis zum Äußersten zu gehen.

film-dienst 22/1996: Die obessive Leidens- und Rachegeschichte ist Ausgangsmotiv einer komplexen, metaphernreichen Beschäftigung mit Schrift und Zeichen als einem "körperhaften" Wahrnehmungssystem, das Räume und Zeit, Erotik und Tod, östliche und westliche "Prinzipien" am Ende dieses Jahrtausends umspannt. Ein anregender, ästhetisch ausgefeilter gedanklicher Höhenflug, der aber in seiner berechenbaren intellektuellen Verrätselung stets auch den Hang zur Monotonie in sich birgt.

TV Spielfilm 22/1996: Greenaways optische Körperkunst ist faszinierend anzusehen; mehr aber auch nicht. Optik um der Optik willen.

Berliner Morgenpost: Der Zuschauer wird gefangen genommen von einer Sinfonie erotischer Bilder von gewagter Schönheit und Direktheit.

Express: Eine formal außerordentlich faszinierende Bild-in-Bild-Zauberei, ein exotischer Ausflug ins Reich der Kalligraphie und der Lust.


SzenenfotoBemerkungen

Gedreht wurde an den Originalschauplätzen und im Studio im Großherzogtum Luxemburg.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1996 Filmwelt-Prokino © 1997 Arthaus © 1994 - 2010 Dirk Jasper