Filmkritiken
Cinema 08/1996: Hohes Tempo und schwarzer Humor sind alles. Wüste Vignetten und morbide Momentaufnahmen erreichen Rekordzahl. Doch wenn Menschen an Aids sterben, Gefühle wach werden, ein sympathischer lad ratzfatz zum loser degeneriert, dann nutzt der Film die Tragik als schäbige Dramaturgiekniffe, so schnell sind Schicksale vergessen. Aber innezuhalten wäre wohl das Schlimmste für Trainspotting. Cold Turkey? Erst mal können vor lachen ... Brillante Satire im Drogensumpf, deren Plot der Speed-Überdosis erliegt.
film-dienst 16/1996: Eine bittere, mit ungewöhnlichen filmischen Mitteln erzählte Groteske, deren auf Überraschung und Überrumpelung zielende Dramaturgie gefangennimmt. Trotz der suggestiven Bebilderung der Drogenerfahrungen ein zugleich schockierendes und einfühlsames Porträt der Junkie-Szene.
TV Spielfilm 17/1996: Schockierend, überdreht, kontrovers und satirisch: ein durchweg menschliches Drama.