Wahlverwandtschaften

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Wahlverwandtschaften
Titel Frankreich: Le affinita' elettive
Genre: Melodram
Farbe, Italien, Frankreich, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-01-23
Laufzeit Kino: 98 Minuten
Kinoverleih D: Filmwelt-Prokino

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-09-01
Kaufkassette: 1997-09-01
Laufzeit Video: 94 Minuten
Anbieter: Arthaus


Szenenfoto In der sonnigen, traumhaften Toskana, unter Napoleons Herrschaft, entstehen amouröse Abenteuer ... Die junge Witwe Carlotta hat endlich dem Werben ihres Jugendfreundes Edoardo nachgegeben und beide heiraten.

Doch ihre Idylle in der Zurückgezogenheit eines herrschaftlichen Gutes wird durch das Eintreffen eines jungen Architekten und Carlottas schöner Patentochter Ottilia empfindlich gestört ...


SzenenfotoDarsteller: Isabelle Huppert (Carlotta), Jean-Hugues Anglade (Edoardo), Fabrizio Bentivoglio (Ottone), Marie Gillain (Ottilia), Massimo Popolizio (Marchese), Laura Marinoni (Marchesa), Stefania Fuggetta (Agostina), Consuelo Ciatti (Erzieher), Massimo Grigo (Kellner), Adelaide Foti (Gasthausbesitzerin), Giancarlo Carboni (Arzt)

Regie: Paolo Taviani, Vittorio Taviani

Stab: • Produzenten: Grazia Volpi für Filmtre / Gierre Film • Drehbuch: Paolo Taviani, Vittorio Taviani • Vorlage: "Wahlverwandtschaften" von Johann Wolfgang von Goethe • Filmmusik: Carlo Crivelli • Kamera: Giuseppe Lanci • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Lorenzo d'Ambrosio • Schnitt: Roberto Perpignani • Kostüme: Nina Nerli Taviani • Make Up: Mauro Michisanti • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - • Bauten: Gianni Sbarra •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Eine romantische Geschichte um den zeitlosen Konflikt zwischen Gefühl, Verstand und den unkontrollierbaren Kräften der menschlichen Natur.

film-dienst 02/1997: Ein in seiner ebenso kalten wie hochartifiziellen Form nur schwer zu ertragendes filmisches Experiment mit menschlichen Gefühlen, das nur in wenigen Momenten einen Hauch von Wärme spüren läßt. Überwiegend vermittelt der analytische Blick das ernüchternde Dokument geistiger Leere.

TV Spielfilm 02/97: Um den romantischen Ringelreihen in der Toskana des vorigen Jahrhunderts adäquat umzusetzen, versammelten die Macher eine erlesene Besetzung um Isabelle Huppert und Marie Gillain.

TV Hören und Sehen 03/1997: Hübsche Postkartenbilder täuschen nicht über die etwas mühsame Inszenierung der Brüder Paolo und Vittorio Taviani hinweg.

Cinema 02/1997: Qualverwandtschaften: Die blutleere Goethe-Verfilmung der Taviani-Brüder Vittorio und Paolo ist ein verstaubter Kostümschinken.

Die Woche 24.01.1997: Goethes amouröser Reisen a la Taviani mit einer Prise toskanischer Sonne, serviert mit reichlich französischer Kinoprominenz. Delikat.

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