Eskiya - Der Bandit

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Eskiya - Der Bandit
Titel Türkei: Eskiya
Genre: Action-Drama
Farbe, Türkei, Frankreich, Bulgarien, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-10-16
Laufzeit Kino: 128 Minuten
Kinoverleih D: Constantin Film



Szenenfoto Als Baran nach 35 Jahren aus der Gefängnishaft entlassen wird, fühlt er sich als Fremder in einer ihm fremden Welt und hat nur noch zwei Ziele: Er will den Mann finden, der ihn damals verraten hat - und er will seine große Liebe wiedersehen.

Auf dem Weg nach Istanbul lernt Baran den Ganoven Cumali kennen, der dem weltfremd gewordenen Baran bei seiner Suche hilft. Für beide beginnt ein gefährlicher Weg durch das bedrohliche Labyrinth der Unterwelt Istanbuls.

Baran macht sich dort auf die Suche nach dem Mann, der ihn damals verraten hat, ausgerechnet sein bester Freund Berfo. Was Baran damals nicht wußte: Berfo hatte die Verhaftung Barans arrangiert, um mit dem verstecktem Geld ihrem Vater dessen große Liebe abzukaufen.

Jetzt sinnt Baran auf späte Rache ...


SzenenfotoDarsteller: Sener Sen ("Eskiya" Baran), Ugur Yücel (Cumali), Sermin Sen (Keje), Yesim Salkim (Emel), Kamuran Usluer (Berfo), Ülkü Duru (Emels Mutter), Özkan Ugur (Sedat), Necdet Mahfi Ayral (Andrey Miskin), Kayhan Yildizoglu (Kemal), Güven Hokna (Sevim), Kemal Ince (Mustafa), Melih Cardak (Demicran)

Regie: Yavuz Turgul

Stab: • Produzenten: Mine Vargi, Eliane Stutterheim, Pavlina Jeleva, G. Tcholakov für Filma Cass • Drehbuch: Yavuz Turgul • Vorlage: - • Filmmusik: Erkan Ogur • Kamera: Ugur Icbak • Spezialeffekte: Derek Langley • Ausstattung: M. Ziya Ülkenciler • Schnitt: Hakan Akol • Kostüme: Gülay Dogan • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der türkische Erfolgsregisseur Yavuz Turgul inszenierte mit "Eskiya" die zeitlose Geschichte eines Mannes, dessen kompromißloser Glaube an Gerechtigkeit und Liebe schließlich zu seinem Verhängnis wird.

TV Movie 21/1997: Die dunkelsten Seiten der Großstadt Istanbul - zuviel für einen Banditen vom Land, der 35 Jahre gesessen hat. Eindringliche Charakterstudien lassen die Zuschauer auf Barans Suche nach Vergeltung mitleiden. dass es dabei gelegentlich sehr brutal und blutig zugeht, schadet dem Film keineswegs. Leider ist das Ende dieses packenden Dramas vorhersehbar und obendrein zu übertrieben und pathetisch inszeniert.

film-dienst 20/1997: Ein in epischer Breite, aber verhaltenen Bildern erzählte märchenhafte Räuberballade, deren Fabelcharakter mit ironischen Brechungen und präzisen Alltagsbeobachtungen durchsetzt ist, im Gesamtduktus aber einem illusionären Romantizismus huldigt.

TV Spielfilm 21/1997: Poetischer Trip in eine andere Kultur. Unbedingt ansehen!

TV Today 21/1997: Trotz Längen eine packende, rührende Räubergeschichte.

Cinema 11/1997: Klassische Westernmotive, angereichert mit der Ästhetik des modernen Actionfilms, ergeben einen Rache-Thriller, der in der Türkei Kassenrekorde brach.

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