Daylight

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Daylight
Titel USA: Daylight
Genre: Action
Farbe, USA, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-02-06
Laufzeit Kino: 114 Minuten
Kinoverleih D: UIP

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-10-15
Kaufkassette: 1998-04-18
Laufzeit Video: 109 Minuten
Anbieter: CIC


Sie können hier den Trailer zu diesem Film (MOV-Datei, 2,4 MB) herunterladen.

Szenenfoto New York. Im Berufsverkehr drängen die Pendler wie jeden Tag durch den Unterwasser-Tunnel, der die Insel von Manhattan mit New Jersey verbindet.

Wie immer herrscht Stau: die übliche Mischung aus Berufstätigen und Touristen quält sich durch den Verkehr, eine endlose Kette aus Autos und Lastwagen schiebt sich durch den Tunnel. Die typische rush hour am Abend. Doch dann passiert die Katastrophe ... Mit ihrem gestohlenen Fluchtwagen fahren drei Juwelendiebe in den Tunnel ein.

Rücksichtslos rasen sie an den anderen Autos vorbei. Bei dieser halsbrecherischen Fahrt verliert der Fahrer plötzlich die Kontrolle und prallt auf einen LKW-Konvoi, der Chemikalien geladen hat.

Die Ladung fängt sofort Feuer, es kommt zu einer verheerenden Explosion: ein riesiger Feuerball rast durch den gesamten Tunnel und hinterläßt eine Spur der Verwüstung: überall liegen Autowracks, große Beton-Brocken des Tunnels sowie ein Gewirr aus Metall. Die Luft ist voller Rauch und giftiger Gase.

Der Tunnel droht einzustürzen: immer mehr Abschnitte geben dem Druck der eiskalten Wassermassen von oben nach. Inmitten dieses Chaos' gibt es eine Gruppe Überlebender, ganz normale Leute ganz unterschiedlicher Herkunft. Da ist der Tunnel-Aufseher, der verzweifelt Hilfe leisten möchte; der arrogante Yuppie, der die Tragödie für seine eigene Publicity ausschlachten will; ein älteres Ehepaar mit Hund; eine frustrierte Ehefrau mit feigem Ehemann; eine junge Bühnenautorin sowie drei jugendliche Kriminelle.

Die einzige Hoffnung der Überlebenden ist Kit Latura, der ehemalige Leiter eines Rettungsdienstes. Mit einer waghalsigen Aktion gelingt es ihm, durch das Belüftungssystem zu den Eingeschlossenen vorzudringen. Ein Rückweg durch die gigantischen Ventilatoren ist jedoch ausgeschlossen. Die aussichtslose Lage spitzt sich zu, als durch die Decke Wasser in den Tunnel eindringt. Unter den Überlebenden gibt es bald Spannungen, die auch Latura kaum verhindern kann. Erst als der Tunnelaufseher verunglückt, wird aus der Gruppe der Individualisten ein Team, das gemeinsam handelt.

Doch je mehr die Zeit verstreicht, desto mehr verlieren die Helfer draußen die Hoffnung, dass es unter den Eingeschlossenen noch Überlebende gibt. Fatal wird die Lage, als von draußen mit Aufräum- statt mit Rettungsmaßnahmen begonnen wird. Durch die Bautätigkeit wird die Situation im Innern des Tunnels noch gefährlicher.

Kit steht mit dem Rücken zur Wand: es bleibt nur wenig Zeit. Er muß versuchen, mit einer Sprengung das Loch im Tunnel abzudichten. Die gemeinsame Flucht aus der tödlichen Tiefe wird zu einer riskanten Achterbahnfahrt zurück ans Tageslicht.


SzenenfotoDarsteller: Sylvester Stallone (Kit Latura), Amy Brenneman (Madelyne Thompson), Viggo Mortensen (Roy Nord), Dan Hedaya (Deputy Chief Frank Kraft), Jay O. Sanders (Stephen Crighton), Karen Young (Sarah Crighton), Claire Bloom (Eleanor Trilling), Barry Newman (Norman Bassett), Stan Shaw (George Tyrell), Colin Fox (Roger Trilling), Sage Stallone (Vincent)

Regie: Rob Cohen

Stab: • Produzenten: John Davis , Joseph M. Singer, David T. Friendly • Drehbuch: Leslie Bohem • Vorlage: - • Filmmusik: Randy Edelman • Kamera: David Eggby • Spezialeffekte: Kit West (Supervisor) • Ausstattung: Benjamin Fernandez • Schnitt: Peter Amundson • Kostüme: Thomas Casterline • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: Paul Weston (Koordinator) •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Gerhard Heeke

Cinema 02/1997: Da hat jemand "Die Höllenfahrt der Poseidon" gesehen - und ein unautorisiertes, halbgares Remake gedreht. Mit Sly Stallone, der durch einen Tunnel kriecht und Leute rettet.

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Dirk Jasper FilmLexikon
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