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"Daylight" so der Titel von Stallones neustem Machwerk, ist leider kein Lichtblick für die Welt des Actionkinos. Dabei sah der Trailer noch so vielversprechend aus.Gangster jagen durch den Holland-Tunnel, der Manhattan mit Jersey verbindet, dabei verursachen sie einen Unfall. Leider haben sie sich als Unfallgegner einen Sondermülltransport ausgesucht, der dann auch prompt mit einer Riesenexplosion in die Luft fliegt. Dabei wird der Tunnel zertört und eine kleine Gruppe von Überlebenden ist nun mehrere Meter unter dem Fluß eingesperrt. Der Taxifahrer und ehemalige Chef der Rettungssanitäter, gespielt von Sylvester Stallone, klinkt sich in die Rettungsmaßnahmen ein. Der neue Chef, ein unfähiger Ignorant, ist davon überhaupt nicht begeistert und schickt ihn fort. Ein Fehler den er dann auch prompt mit dem Leben bezahlt. So ist Sly wieder mit von der Partie, weil auch der Stellvertreter ein Schlappschwanz ist und daher lieber einem Außenstehenden die Rettungsmaßnahmen anvertraut. Also begibt sich Kit Latura, so der Rollenname, runter zu den Eingeschlossenen, obwohl er gar nicht weiß, ob und wie er sie, einmal unten angekommen, retten soll. Also schlängelt er sich durch das Belüftungssystem nach unten. Die Ventilatoren sind natürlich sämtlich computergesteuert und lassen sich leider nur für eine Minute abstellen bevor sie automatisch wiederanlaufen. Keiner ist in der Lage dem Motor für die Ventilatoren einfach den Saft wegzunehmen. Dafür sieht der Zuschauer vor den Ventilatoren jeweils ein Schaltpanel auf dem ein Countdown runtergezählt wird. Wird Sly es durch die Ventilatoren schaffen? Die Gesichte strozt vor lauter solcher Albernheiten. Noch ein paar gefällig: Der Chef der Ingenieure, weiß nichts von den getrennten Stromkreisen, kennt sich aber ansonsten bis ins Detail aus. Sämtliche Leute, mit Ausnahme von Sly, werden als Schwachköpfe dargestellt, die nichts richtig machen und nur alle in Gefahr bringen. Der Strom im Tunne funktioniert, vorallem dafür dass lt. Drehbuch der Tunnel an beiden Seiten eingestürzt ist und Wasser eindringt, ausgesprochen gut. Aber die Geschichte ist nicht nur albern, sondern auch noch schlecht geklaut. Das "Poseidon-Inferno" bei der eine Gruppe von Menschen durch ein Schiff in Kiellage wandern ist stimmiger und spannender. Außerdem wurde damals noch wenigstens etwas wert auf die Charakterzeichnung der Beteiligten gelegt. In "Daylight" sind die Figuren blaß bis gar nicht gezeichnet. Dafür steht vorhersehbare Aktion auf dem Programm. Die SFX an sich sind gut, bieten dem Zuschauer aber keine Überraschungen. Die Story ist einfach nicht in der Lage selbst die besten SFX richtig rüberzubringen. Zu den einfach gehaltenen Dialogen bliebe noch anzumerken, dass zumindest in der deutschen Synchronisation alle Schauspieler deutlich zu verstehen sind. Fazit: Guckt Euch den Untergang der Poseidon (Poseidon-Inferno) an, dort gab es das alles schon einmal wesentlich besser. Daylight ist langweilig!
2 von 10 Tunnelbauern
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