Striptease

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Striptease
Titel USA: Striptease
Genre: Drama
Farbe, USA, 1996, FSK 16

Kino Deutschland: 1996-08-15
Laufzeit Kino: 117 Minuten
Kinoverleih D: Concorde-Castle Rock/Turner

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1997-03-04
Kaufkassette: 1997-09-01
Laufzeit Video: 113 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

DVD Deutschland: 1999-12-10
Laufzeit DVD: 112 Minuten
Anbieter: Warner Bros.



Szenenfoto In dem Nachtclub "Eager Beaver" in Fort Lauderdale, Florida, tritt die ehemalige FBI-Sekretärin Erin Grant als Tänzerin auf, um Geld für einen teuren und langwierigen Prozeß zu verdienen, den sie gegen ihren psychopathischen Mann führt, um das Sorgerecht für ihre Tochter Angela zu bekommen.

Der schmierige Kongreßabgeordnete David Dilbeck, der sich seine politische Macht als Lobbyist für skrupellose Zuckerrohr-Barone verdient, kann sich bei Erins Anblick im sexuellen Überschwang nicht mehr zurückhalten. Ein Stammgast, ebenfalls glühender Verehrer von Erin, erkennt Dilbeck und versucht ihn zu erpressen, um Erin bei ihren Gerichtskosten zu helfen.

Als der Mann daraufhin in einem See gefunden wird, schaltet sich Detective Al Garcia ein, den die Spur schon bald ins "Eager Beaver" führt und zu den anderen Gestalten, die diesen Nachtclub bevölkern. Da ist zum Beispiel der hünenhafte Rausschmeißer Shad, der selbst auf der Suche nach dem großen Coup ist, oder Erins Ex-Mann Darrell, der mit gestohlenen Rollstühlen handelt ...


SzenenfotoDarsteller: Demi Moore (Erin Grant), Burt Reynolds (David Dilbeck), Armand Assante (Al Garcia), Ving Rhames (Shad), Robert Patrick (Darrell Grant), Paul Guilfoyle (M. Moldovsky), Jerry Grayson (Orly), Rumer Willis (Angela Grant), Robert Stanton (Erb Crandal), William Hill (Jerry Killian)

Regie: Andrew Bergman

Stab: • Produzenten: Mike Lobell • Drehbuch: Andrew Bergman • Vorlage: Roman "Nachtclub" von Carl Hiaasen • Filmmusik: Howard Shore • Kamera: Stephen Goldblatt • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Mel Bourne • Schnitt: Anne V. Coates • Kostüme: Albert Wolsky • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Choreographie: Marguerite Pomerhn Derricks • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Cinema 08/1996: Der Zuschauer hat da aber schon längst das Interesse verloren, denn "Striptease" ist keine Satire, sondern eine krude Genre-Mixtur mit Stimmungsschwankungen. Die Anflüge von Humor sind nicht mehr als ein laues Lüftchen, und Bergmans satirische Attacken gegen heuchlerische Moral eher aufdringlich als komisch. Die dramatischen Aspekte wirken erst recht an den Haaren herbeigezogen. Und die spekulativen Szenen der Mooreschen Fleischbeschau treiben vielleicht in Amerika ein paar verklemmte Tugendwächter auf die Barrikaden, hierzulande dürfte es bei einem müden Gähnen bleiben. Der bestbezahlten Hollywood-Heroine aller Zeiten haben die hautnahen Recherchen in einschlägigen Lokalen wenig genutzt. Als Publicity-Coup dienen sie allenfalls der egogeilen Selbstvermarktung des Superstars. Dessen Talente liegen eindeutig beim vollen Körpereinsatz und nicht in differenzierter Schauspielkunst. Den Slip routiniert zwischen den Schenkeln durchzuziehen, ergibt noch lange keine Charakterstudie.

TV Spielfilm 17/1996: Kruder Krimi-Cocktail, angesiedelt irgendwo zwischen Parodie und Peinlichkeit.

TV Hören und Sehen 34/1996: Krimi-Komödie mit melodramatischen Zügen. 12,5 Mio. Dollar Rekordgage kassierte Demi für ihren netten nackten Körper. Fast noch sehenswerter: Reynolds' kleine, aber feine Auftritte.


SzenenfotoBemerkungen

Demi Moore erhielt für diesen Film 12,5 Millionen Dollar Gage, dies ist die bis dahin höchste Gage, die je eine Schauspielerin für einen einzigen Film erhalten hat.

Die 7jährige Rumer Willis ist die leibliche Tochter des Schauspieler-Ehepaares Demi Moore und Bruce Willis.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1996 Concorde-Castle Rock/Turner © 1997 Columbia Tristar © 1994 - 2010 Dirk Jasper