Roula - Dunkle Geheimnisse

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Interview mit Martin Enlen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Roula - Dunkle Geheimnisse
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 1996, FSK 16

Kino Deutschland: 1996-05-23
Laufzeit Kino: 95 Minuten
Kinoverleih D: Zorro Film



Szenenfoto Leon, ein erfolgreicher Kinderbuchautor, und seine Tochter Tanja fahren für einige Zeit an die Küste Dänemarks. Leon hofft, in der Zurückgezogenheit das Trauma zu verlieren, das ihn seit dem Tod seiner Frau vor zwei Jahren verfolgt und am Schreiben hindert. Aber auch die neue Umgebung befreit ihn nicht von der Vergangenheit.

Roula, die Inhaberin der Ferienhaussiedlung, verwirrt und fasziniert ihn vom ersten Augenblick an. Es ist nicht ihre äußere Attraktivität, die ihn in ihren Bann zieht, sondern das Geheimnis, das ihr Leben zu bergen scheint. Und die Narben, die sie miteinander teilen. Roula lebt allein mit ihrem Vater. Als Leon den wahren Zusammenhalt dieser Beziehung begreift, ist es bereits zu spät.

Die Ereignisse überstürzen sich, die von ihm ausgelöste Lawine ist nicht mehr aufzuhalten. Die nach außen so harmonisch scheinende Welt zerbricht auf ebenso konsequente wie grausame Weise. Für ihre neue Freiheit zahlen Roula und Leon einen hohen Preis.


SzenenfotoDarsteller: Anica Dobra (Roula Sievers), Martin Umbach (Leon Bachstein), Ernst Jacobi (Roulas Vater), Tina Hamperl (Tanja Bachstein), Birgit Thoet Jensen (Anette), Felicitas Grimm-Lucke (Roula als junges Mädchen), Julia Burger (Sonja)

Regie: Martin Enlen

Stab: • Produzenten: Mark von Seydlitz für M. I. M. / Roy Film / Luggig Waldleitner • Drehbuch: Martin Enlen, Bernd Mollenhauer • Vorlage: - • Filmmusik: Dieter Schleip • Kamera: Martin Peglau • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Sue Proebster • Schnitt: Mona Bräuer • Kostüme: Maria Dimler • Make Up: - • Ton: Wolfgang Wirtz • Toneffektschnitt: Hubert Bartholomae, Solid Sound München • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Ein ambitionierter Film um das Thema des sexuellen Missbrauchs, der aber an der übertriebenen Bedeutungsschwere seiner Bilder und Motive krankt.

Rhein-Zeitung 1996-05-22: Mit klaren, ruhigen Bildern wagt sich Regisseur Martin enlen in seinem Spielfilmdebüt an das Tabuthema Inzest.

TV Spielfilm 1996-11: Ansehnliches Psychodrama über ein lange tabuisiertes Thema mit starken Darstellern.

Dirk Jasper FilmLexikon
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