Ediths Tagebuch

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Ediths Tagebuch
Genre: Melodram
Farbe, Deutschland, 1983

Kino Deutschland: 1983-09-23
Laufzeit Kino: 108 Minuten
Kinoverleih D:



Szenenfoto Weil sie sich eine bessere Welt wünscht, schreibt Edith ihre Realität im Tagebuch 'schön'. Auf diese Weise kann sie die traurigen Fakten ihres Lebens kompensieren: Ihr Mann hat sie wegen einer anderen verlassen, ihr Sohn ist auf dem besten Wege, Alkoholiker zu werden und Pflegefall Onkel Georg, der auf Wunsch ihres Mannes ins Haus kam, wird stets ihrer Hilfe bedürfen.

Immer öfter flüchtet Edith in die heile Welt ihres Tagebuchs, solange bis sich die Grenzen zwischen Alltag und Phantasiewelt völlig auflösen. Als ihr die Einweisung in eine psychiatrische Klinik droht, will Chris seiner Mutter helfen.


SzenenfotoDarsteller: Angela Winkler (Edith), Vadim Glowna (Paul), Leopold von Verschuer (Chris), Hans Madin (Georg), Irm Herrmann (Sabine), Wolfgang Condrus (Bernd), Sona MacDonald (Katharina), Friedrich Georg Beckhaus (Dr. Bleibig)

Regie: Hans W. Geißendörfer

Stab: • Produzenten: Hans W. Geißendörfer für Geissendörfer Produktion / Roxy / Project • Drehbuch: Hans W. GeißendörferVorlage: Roman "Ediths Tagebuch" von Patricia Highsmith • Filmmusik: Jürgen Knieper • Kamera: Michael Ballhaus • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Helga Borsche • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Lexikon des internationalen Films: Verfilmung des gleichnamigen Highsmith-Romans, wobei die Geschichte allerdings ins Berliner Mittelstandsmilieu der späten 70er Jahre verlagert ist: Edith und ihr Mann sind hier etablierte Veteranen der 68er-Bewegung, die sich mit ihren gescheiterten Träumen und der selbstzerstörerischen "No-future"-Mentalität ihres Sohnes auseinandersetzen müssen. Ein psychologisches Kammerspiel auf hohem handwerklichem Niveau, dessen grelle emotionale Exzesse allerdings überinszeniert und posenhaft wirken.

Kölner Stadt-Anzeiger: Ein eher mittelmäßig inszeniertes, aber stark gespieltes Psychodrama.


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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