Filmkritiken
Lexikon des internationalen Films: Verfilmung des gleichnamigen Highsmith-Romans, wobei die Geschichte allerdings ins Berliner Mittelstandsmilieu der späten 70er Jahre verlagert ist: Edith und ihr Mann sind hier etablierte Veteranen der 68er-Bewegung, die sich mit ihren gescheiterten Träumen und der selbstzerstörerischen "No-future"-Mentalität ihres Sohnes auseinandersetzen müssen. Ein psychologisches Kammerspiel auf hohem handwerklichem Niveau, dessen grelle emotionale Exzesse allerdings überinszeniert und posenhaft wirken.
Kölner Stadt-Anzeiger: Ein eher mittelmäßig inszeniertes, aber stark gespieltes Psychodrama.