Paul Verlaine ist ein Dichter von gewissem Ansehen, als er 1871 von einem jungen Unbekannten namens Arthur Rimbaud einige Gedichte geschickt bekommt.
Mit überschwenglichen Worten lädt er den jungen Dichter aus der Provinz nach Paris und in die Wohnung seiner Schwiegereltern ein, in der er mit seiner jungen Frau Mathilde lebt. Zwei Welten stoßen aufeinander: Bei Verlaines Schwiegereltern wie im Kreis seiner Künstlerfreunde gibt sich Rimbaud provozierend flegelhaft. Gerade seine Arroganz angesichts der Konventionen seiner Zeit ist es, die Verlaine hinreißt.
Schon am ersten Abend verliebt er sich Hals über Kopf in Rimbaud. Mathilde, die hochschwanger ist, sieht den wachsenden Einfluß Rimbauds auf ihren Gatten mit Besorgnis.
Verlaine, hingerissen zwischen der Liebe zu seiner Frau und der Leidenschaft, die ihn mit Rimbaud verbindet, geschwächt von Alkoholexzessen und Hasch, reibt sich auf.
Zwei Jahre dauert die Liaison der letztlich doch ungleichen Dichter, die gemeinsam durch Europa reisen und Rimbauds Ziel, dem Absoluten, der vollkommenen Erfahrung, doch nicht näher kommen. Als Rimbaud sich der grundlegenden Verschiedenheit bewußt wird und Verlaine zu verlassen droht, kommt es zum Drama ...
Filmkritiken
TV Spielfilm 12/1996: Die fatale Liebe zwischen den Dichtern Rimbaud und Verlaine bildet die Basis für Agnieszka Hollands misslungenen Versuch, eine zerstörerische Beziehung abzubilden.
TV Hören und Sehen 28/1996: Wer's toll findet, wie sich Menschen psychisch zerfleischen, wird gut bedient; wer jedoch etwas über die literarische Bedeutung der beiden Lyriker (um 1870) erfahren möchte, wird enttäuscht!
Cinema 06/1996: Nervtötende Biographie über zwei hysterische und arrogante Dichter.