Reds

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Reds
Titel USA: Reds
Genre: Drama
Farbe, USA, 1981

Kino Deutschland: 1982-04-23
Kino USA: 1981-11-18
Laufzeit Kino: 200 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1999-11-15
Kaufkassette: 1999-11-15
Laufzeit Video: 187 Minuten
Anbieter: CIC Video


Szenenfoto Der Harvard-Absolvent, Journalist und Linksaktivist John Reed lernt 1915 in Portland die Schriftstellerin Louise Bryant bei einer Clubversammlung kennen. Auf die Frage nach den Ursachen des Krieges, der seit einem Jahr in Europa tobt, gibt Reed eine knappe Antwort: Profit. Interessiert an seiner ökonomischen Analyse der Situation und angezogen von seiner leidenschaftlichen Haltung, beginnt Bryant eine Affäre mit dem bekennenden Marxisten.

Sie verläßt ihren Ehemann, einen biederen Zahnarzt, und folgt Reed nach New York. Die beiden lassen sich in Greenwich Village nieder, doch Bryant findet sich in dem intellektuellen Zirkel des Quartiers zunächst nur schwer zurecht. Sie spürt sehr genau, dass Reed sein politisches Engagement mehr bedeutet als die Liebe zu ihr. Hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch nach einer eigenen Karriere als Schriftstellerin und der Geborgenheit einer Beziehung, beginnt Bryant ein Verhältnis mit dem Dramatiker Eugene O'Neill.

Szenenfoto Schließlich heiraten Bryant und Reed, gehen aber getrennte Wege. Louise lebt als Kriegsberichterstatterin in Frankreich, als Reed sie nach Rußland ruft, wo sich die politischen Ereignisse überstürzen. Gemeinsam wird das Paar in Petersburg Zeuge des historischen Sturms auf das Winterpalais, des Beginns der Oktoberrevolution.

In die USA zurückgekehrt, verfaßt Reed das Buch, das ihn berühmt machen sollte: "Zehn Tage, die die Welt erschütterten", einen Bericht über das Revolutionsgeschehen, zu dem Lenin das Vorwort liefert. Reed setzt sich für die amerikanische Arbeiterbewegung und die Gründung einer kommunistischen Partei ein. 1920 kehrt er mit Bryant in die junge Sowjetunion zurück. Obwohl er feststellen muß, dass die revolutionäre Aufbruchsstimmung unter dem Druck der Verhältnisse in eine Parteidiktatur zu münden droht, hält Reed an seinen Idealen fest ...


SzenenfotoDarsteller: Warren Beatty (John Reed), Diane Keaton (Louise Bryant), Jack Nicholson (Eugene O'Neill), Edward Herrmann (Max Eastman), Jerzy Kosinski (Grigory Zonoview), Paul Sorvino (Louis Fraina), Maureen Stapleton (Emma Goldman), Nicolas Coster (Paul Trullinger), Ian Wolfe (Mr. Partlow), Bessie Love (Mrs. Partlow), Gene Hackman (Pete van Wherry)

Regie: Warren Beatty

Stab: • Produzenten: Warren Beatty für Paramount • Drehbuch: Warren Beatty, Trevor Griffith • Vorlage: - • Filmmusik: Stephen Sondheim, Dave Grusin • Kamera: Vittorio Storaro • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Richard Sylbert, Michael Seirton • Schnitt: Dede Allen, Craig McKay • Kostüme: Shirley Russell • Make Up: - • Ton: Dick Vorisek, Tom Fleischman, Simon Kaye • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst: Die Geschichte der kommunistischen Bewegung in den USA ist geschickt in die Liebesgeschichte Reeds mit der schönen Louise Bryant eingebettet - und dank ihres melodramatischen Zuschnitts bietet dieses zeitgeschichtliche, größtenteils brillant gespielte und inszenierte Monumentalbild aus dem Erzählkino Hollywoods jene Spannung, die nötig ist, um das mehr als dreistündige Epos zu bestehen.

Rhein-Zeitung: Ein ausführlicher, ehrgeiziger und leidenschaftlicher Film über den amerikanischen Linksaktivisten John Red und die Schriftstellerin Louise Bryant, über ihre unkonventionelle Ehe und über Reeds Buch "Zehn Tage, die die Welt erschüttern", ein Bericht über die russische Oktoberrevolution, zu dem Lenin das Vorwort schrieb. Drei "Oscars": für die beste Regie, die beste Kamera (Vittorio Storaro) und für Maureen Stapleton als beste Nebendarstellerin.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1981 für Vittorio Storaro (Kamera)
Oscar für 1981 für Maureen Stapleton (Nebendarstellerin)
Oscar für 1981 für Warren Beatty (Regie)

Oscar-Nominierung für "Reds" (Bester Film)
Oscar-Nominierung für 1981 für Richard Sylbert, Michael Seirton (Ausstattung)
Oscar-Nominierung für 1981 für Warren Beatty, Trevor Griffith (Original-Drehbuch)
Oscar-Nominierung für 1981 für Diane Keaton (Hauptdarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1981 für Shirley Russell (Kostüme)
Oscar-Nominierung für 1981 für Jack Nicholson (Nebendarsteller)
Oscar-Nominierung für 1981 für Dede Allen, Craig McKay (Schnitt)
Oscar-Nominierung für 1981 für Dick Vorisek, Tom Fleischman, Simon Kaye (Ton).

Dirk Jasper FilmLexikon
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