Philadelphia Story - Die Nacht vor der Hochzeit

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Philadelphia Story - Die Nacht vor der Hochzeit
Titel USA: The Philadelphia Story
Genre: Komödie
Schwarzweiß, USA, 1940, FSK 12

US-Premiere: 1940-12-27
Kino Deutschland: 1950-02-07
Laufzeit Kino: 108 Minuten
Kinoverleih D:

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 105 Minuten
Anbieter: MGM/UA


Szenenfoto Am Tag vor ihrer zweiten Hochzeit mit dem biederen George Kittredge erhält die extravagante Millionärstochter Tracy Lord unerwarteten Besuch. Ihr erster Mann, der forsche Playboy C. K. Dexter Haven versucht, ihr die Feier zu vermasseln. Dafür hat er den Klatschreporter Macaulay Conner und die Fotografin Elizabeth Imbrie vom "Spy"-Magazin mitgebracht.

Tracy kann die ungebetenen Gäste nicht hinauswerfen, denn sonst würde der "Spy"-Verleger eine peinliche Geschichte über den Seitensprung ihres Vaters drucken lassen. Schlagfertig geht sie daher in die Offensive und überschüttet ihre Gäste mit ebenso intelligenten wie boshaften Anspielungen.

Als sie herausfindet, dass der Reporter Mike ein verkannter Schriftsteller ist, entwickelt sich zwischen ihnen eine freundschaftliche Beziehung. Mike will daraufhin seinen indiskreten Job aufgeben.

Dexter ist ebenfalls wieder von seiner Ex-Frau fasziniert. Amüsiert läßt er sich auf ihr launisches Spiel ein, doch schon bald kommt es wie früher zum heftigen Streit. Dexter hält Tracy für hochmütig und unfähig, anderer Leute Schwächen zu ertragen. Ausgerechnet dazu erhält sie aber in der Nacht vor ihrer Hochzeit ausgiebig Gelegenheit.

Unter dem Einfluß von etlichen Flaschen Champagner entwickelt sich ein feucht-fröhlicher Beziehungsreigen zwischen Tracy, Mike und Dexter, an dem bloß der stocknüchtern auftauchende Bräutigam George überhaupt keinen Gefallen finden kann.


SzenenfotoDarsteller: Cary Grant (C. K. Dexter Haven), Katharine Hepburn (Tracy Lord), James Stewart (Macaulay Connor), Ruth Hussey (Elizabeth Imbrie), John Howard (George Kitt), Roland Young (Onkel Willie), John Halliday (Seth Lord), Mary Nash (Margarete Lord), Virginia Weidler (Dinah Lord), Henry Daniell (Sidney Kidd), Lionel Pape (Edward), Rex Evans (Thomas)

Regie: George Cukor

Stab: • Produzenten: Joseph L. Mankiewicz für MGM • Drehbuch: Donald Ogden Stewart • Vorlage: Bühnenstück von Philip Barry • Filmmusik: Franz Waxman • Kamera: Joseph Ruttenberg • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Frank Sullivan • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: "Die Nacht vor der Hochzeit" mit Top-Stars aus Hollywoods großer Zeit gehört zu den sogenannten "Screwball comedies", jener für den US-Film der dreißiger und vierziger Jahre typischen Form von Komödie, deren spritzige Dialoge auch heute noch großes Vergnügen bereiten. Katherine Hepburn, Cary Grant und James Stewart spielen die Hauptrollen in George Cukors brillanter Gesellschaftskomödie.

Lexikon des internationalen Films: Brillantes Beispiel für die amerikanische "Screwball Comedy" der 30er Jahre, mit hintergründigem Witz, Gesellschaftskritik, schlagfertigen Dialogen und glanzvoller Besetzung.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1940 für Donald Ogden Stewart (Drehbuch-Bearbeitung)
Oscar für 1940 für James Stewart (Hauptdarsteller)

Oscar-Nominierung für 1940 für den "Die Nacht vor der Hochzeit" (Bester Film)
Oscar-Nominierung für 1940 für Katharine Hepburn (Hauptdarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1940 für Ruth Hussey (Nebendarstellerin)
Oscar-Nominierung für 1940 für George Cukor (Regie)


SzenenfotoBemerkungen

George Cukors Verfilmung des Bühnenstücks "The Philadelphia Story" gilt als eine der brillantesten Hollywood-Komödien. Katherine Hepburn hatte mit dem eigens für sie geschriebenen Werk schon einen Broadway-Erfolg. Die selbstbewußte Schauspielerin kaufte die Rechte an dem Stück und konnte vom MGM-Studio nicht nur eine hohe Gage fordern, sondern auch den Regisseur sowie ihre beiden Filmpartner selbst wählen. Der Film wurde ein Kassen-Schlager.

Dirk Jasper FilmLexikon
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