Flirting With Disaster

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Flirting With Disaster
Titel USA: Flirting With Disaster
Genre: Komödie
Farbe, USA, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-07-18
Laufzeit Kino: 92 Minuten
Kinoverleih D: Kinowelt

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-01-21
Kaufkassette: 1997-08-05
Laufzeit Video: 89 Minuten
Anbieter: VCL


Sie können hier den Trailer zu diesem Film (MOV-Datei, 5,1 MB) herunterladen.

Szenenfoto Mel Coplin, ein leicht verklemmter Insektenforscher, hat sich in den Kopf gesetzt, seine leiblichen Eltern zu finden. Um dies zu bewerkstelligen, hat er sich an die Agentur gewandt, die ihn einst an seine Adoptiveltern, Pearl und Eddie Coplin, vermittelten.

Die Agentur schickt dem jungen Ehemann und Vater daraufhin die Soziologiestudentin Tina Kalb ins Haus, die ihm bei dessen Nachforschungen behilflich sein soll. Die gutaussehende Doktorandin Tina, die gerade geschieden wurde und sich nach etwas Liebe sehnt, erregt sogleich die Eifersucht von Gattin Nancy.

Diese leidet nach der Geburt ihres Sohnes unter leichten Depressionen, kämpft mit Figurproblemen und fühlt sich von Mel vernachlässigt. Das ungleiche Trio begibt sich auf eine Reise quer durch die USA und landet schließlich nach zahlreichen Abenteuern und Mißverständnissen in New Mexico.

Dort haben sich Mels biologische Eltern, Mary und Richard Schlicting, niedergelassen. Mel, Nancy, ihr gemeinsames Kind, Tina sowie Paul und Tony, ein homosexuelles Pärchen, das sich der Gruppe unterwegs angeschlossen hat, werden herzlich aufgenommen.

Der glücklichen Familienzusammenführung scheint nichts im Wege zu stehen. Aber da stellt sich heraus, dass Richard in den 70er Jahren schon einmal wegen Drogenmißbrauch eine Gefängnisstrafe verbüßt hat ...


SzenenfotoDarsteller: Ben Stiller (Mel Coplin), Patricia Arquette (Nancy Coplin), Téa Leoni (Tina Kalb), Mary Tyler Moore (Mrs. Coplin), George Segal (Mr. Coplin), Alan Alda (Richard Schlicting), Lily Tomlin (Mary Schlicting), Richard Jenkins (Paul Harmon), Josh Brolin (Tony Kent), David Patrick Kelly (Fritz Boudreau)

Regie: David O. Russell

Stab: • Produzenten: Dean Silver für Miramax Films • Drehbuch: David O. Russell • Vorlage: - • Filmmusik: Stephen Endelman • Kamera: Eric Edwards • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Kevin Thompson • Schnitt: Christopher Tellefsen • Kostüme: Ellen Lutter • Make Up: - • Ton: Wendy Hedin • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Die Woche 19.07.1996: Regisseur und Drehbuchautor David O'Russell macht das gleiche wie Woody Allen: Er dekliniert persönliche Probleme so lange durch, bis daraus zur Erleichterung aller Beteiligten - und der Zuschauer - eine gefällige Farce geworden ist. Das ist lustiger als zum Analytiker zu gehen, der im allgemeinen wenig Sinn für Situationskomik hat. Die aus deutschen Komödien bekannte gefährliche Klippe der belanglosen Geschwätzigkeit umschifft er, indem er kontinuierlich das Tempo steigert und dem linkischen Dann-doch-nicht-Liebepaar Ben Stiller und Téa Leoni viel Platz zum schamvollen zelebrieren des Koitus interruptus einräumt.

film-dienst 14/1996: Überdrehte Beziehungskomödie um Abstammung und Identität, die zwischen Parodie und Satire schwankt. Der Gegensatz zwischen zurückhaltender Bildgestaltung und inhaltlicher Kuriositätenschau überzeugt nur in Einzelmomenten.

TV Spielfilm 15/1996: Überdreht, witzig, chaotisch: bislang die beste Komödie der Saison.

Focus: Eine wunderbare Komödie.

Stern: Herrlich überdreht.

Dirk Jasper FilmLexikon
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