London 1660. Zwei Jahre nach dem Tod Cromwells beginnt einer der spannendsten Abschnitte der englischen Geschichte. Das Ende der Puritanerherrschaft und die Wiedereinsetzung der Monarchie bedeuten für das Königreich neuen, lang ersehnten Glanz.
Charles II, der aus dem Exil zurückkam und auf den englischen Thron gelangte, schuf ein neues Zeitwertgefühl. Damit endeten die elf trostlosen Jahre puritanischer Herrschaft unter Oliver Cromwell. Und es begann das Zeitalter der Restoration.
Es war eine Ära wissenschaftlicher Entdeckungen, künstlerischer Erneuerungen und ausschweifender Sinnlichkeit. Aber das Schicksal des Günstlings Robert Merivel steht humorvoll, pikant und dramatisch im Mittelpunkt dieses Geschehens ...
Filmkritiken
film-dienst 11/1997: Ein durch opulente Ausstattung und farbenprächtige Tabelaus geprägtes Sittenbild, das nur im ersten Teil durch Witz, süffisante Ironie und differenzierte Charaktere überzeugt. Danach überwiegen melodramatisches Pathos und ein schwer nachvollziehbarer Charakterwandel der Hauptfigur, was die Möglichkeiten eines filmischen Entwicklungsromans ebenso erdrückt wie die Ausstattungsgigantomanie des Film.
Dresdner Neueste Nachrichten: Grandiose Bilder in scharfem Hell-Dunkel-Kontrast entfalten ihre barocke Pracht.
Kieler Nachrichten: Hugh Grant und Meg Ryan in lustigen Nebenrollen.
Rheinische Post: Ein Prunkstück, das wohl die Leistungsfähigkeit der britischen Filmindustrie vorführen soll - ein großer Kostümfilm.
Cinema 06/1997: Exzellent ausgestattetes Sittentableau mit schwacher Dramaturgie.