Evita
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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Evita
Titel USA: Evita
Genre: Musical
Farbe, USA, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-01-09
Laufzeit Kino: 134 Minuten
Kinoverleih D: UIP

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-08-25
Kaufkassette: 1997-08-25
Laufzeit Video: 129 Minuten
Anbieter: CIC Video

DVD Deutschland: 2002-11-07
Kauf-DVD Deutschland: 2002-11-07
Laufzeit DVD/Video: 134 Minuten

Inhalt
Szenenfoto Man schreibt das Jahr 1952 und Eva Peron ist tot. Tief geschockt beweint Argentinien den viel zu frühen Tod dieser als armes Bauernmädchen geborenen außergewöhnlichen Frau, deren kometenhafter Aufstieg und Einsatz für die Armen des Landes das Gesicht und die Geschichte einer ganzen Nation in nur wenigen Jahren grundlegend verändert hat.

Evita Perons Geschichte wird in der Erinnerung des Erzählers Che noch einmal lebendig. Sie wird als Eva Duarte, Tochter eines armen Farmers, in einem kleinen Pampas-Dorf namens Junin, westlich von Buenos Aires geboren. 1926, sie ist gerade sieben Jahre alt, wird ihr weiteres Leben von einem dramatischen Ereignis geprägt: sie muß erfahren, wie ihr und ihrer Familie auf brutalste Weise die Teilnahme am Begräbnis des Vaters verweigert wird.

Als Teenager schafft sie es, an die Seite des populären Sängers Agustin Magaldi zu kommen. In Buenos Aires avanciert sie trotz erheblicher Widerstände schnell zur gefragtesten Sängerin und erhält Zugang zur einflußreichen Gesellschaft der Hauptstadt.

Ihre Verbindung mit dem aufsteigenden jungen Politiker Juan Peron wird vom Establishment und dem Militär mißtrauisch beobachtet. Am 17. Oktober 1945 steht Peron dann an der Spitze des Volksaufstandes, der eine Wende in der Geschichte dieses südamerikanischen Landes bringt.

Eva und Juan Peron heiraten und Peron wird zur gleichen Zeit zum Präsidenten gewählt. Evitas Einfluß auf die Geschicke Argentiniens nimmt in den folgenden Jahren rapide zu, und ihr Mythos als "Heilige" wächst unaufhörlich. Sie engagiert sich tatkräftig und resolut für die Armen und Unterdrückten, und sie gründet eine eigene Frauenpartei. Von den Massen nicht nur inbrünstig verehrt, sondern auch zur Vizepräsidentschaft gedrängt, sieht sich Evita allerdings auch wachsendem Druck aus Politik und Militär ausgesetzt.

Schon lange kränkelnd, eröffnen ihr die Ärzte dann eines Tages, dass sie Krebs im Endstadium hat. Nun bereits todkrank, gibt sie ihre Pläne zur Vizepräsidentschaft auf. Als sie stirbt, weint ganz Argentinien, doch in der Erinnerung ihrer zahllosen Anhänger lebt sie als nie alternde Lichtfigur weiter.

Cast & Crew
SzenenfotoDarsteller: Madonna (Evita Peron), Antonio Banderas (Che), Jonathan Price (Juan Peron), Jimmy Nail (Agustin Magaldi), Victoria Sus (Dona Juana), Julian Littman (Juan), Olga Merediz (Blanca), Laura Pallas (Elisa), Julia Worsley (Erminda)

Regie: Alan Parker

Stab: • Produzenten: Robert Stigwood, Alan Parker, Andrew G. Vajna • Drehbuch: Alan Parker, Oliver StoneVorlage: Musical "Evita" von Andrew Lloyd Webber, Tim Rice • Musik: Andrew Lloyd Webber • Kamera: Darius Khondji • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Brian Morris, Phillippe Turiure • Schnitt: Gerry Hambling • Kostüme: Penny Rose • Make Up: - • Ton: Andy Nelson, Anna Behlmer, Ken Weston • Toneffektschnitt: - • Choreographie: Vincent Paterson • Stunts: - •

Filmkritiken
SzenenfotoFilmkritik von Gerhard Heeke

Dirk Jasper FilmLexikon: Andrew Lloyd Webbers Musical setzte Evita Peron ein Denkmal. Alan Parker verfilmte den Mega-Hit, der den Mythos Evita in grandiose Bilder faßt. Ein außergewöhnlicher Film über eine außergewöhnliche Frau.

film-dienst 01/1997: Als durchkomponiertes Musical konzipiert, folgt die Verfilmung fast sklavisch der Bühnenversion, dringt in keiner Phase in die Charaktere der Personen ein und liefert letztlich nur einen perfekt inszenierten gigantischen Videoclip, in dem die Sängerin Madonna mehr gefragt ist als die Schauspielerin oder gar die politischen Hintergründe.

TV Spielfilm 01/1997: Altmodisch wirkendes, oft plakativ-plattes Musicalspektakel in brillanter Optik.

Oscar®
Oscar® Oscar für 1996 für Andrew Lloyd Webber, Tim Rice für "You Must Love Me" (Originalsong)

Oscar-Nominierung für 1996 für Darius Khondji (Kamera)
Oscar-Nominierung für 1996 für Gerry Hambling (Schnitt)
Oscar-Nominierung für 1996 für Andy Nelson, Anna Behlmer, Ken Weston (Ton)
Oscar-Nominierung für 1996 für Brian Morris, Phillippe Turiure (Ausstattung)

Dirk Jasper FilmLexikon
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