Cable Guy - Die Nervensäge

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Cable Guy - Die Nervensäge
Titel USA: Cable Guy
Genre: Satire
Farbe, USA, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-10-10
Laufzeit Kino: 105 Minuten
Kinoverleih D: Columbia Tristar

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-04-15
Kaufkassette: 1997-10-01
Laufzeit Video: 91 Minuten
Anbieter: Columbia Tristar

DVD Deutschland: 1999-05-03
Laufzeit DVD: Minuten
Anbieter: Columbia Tristar



Sie können hier den Trailer zu diesem Film (MOV-Datei, 12,7 MB als ZIP gepackt) herunterladen.

Szenenfoto Nachdem Steven Kovacs, ein karrieretüchtiger Yuppie, gerade von seiner Freundin Robin verlassen wurde, sitzt er alleine in seinem neuen Appartement und wartet auf den Cable Guy Chip, den Techniker des Fernsehservice.

In den USA ist es üblich, dem Cable Guy 50 Dollar zuzustecken, um dafür kostenlos Zugriff auf alle Kabelkanäle zu erhalten. Steven erfährt jedoch in diesem Fall, dass es nichts im Leben umsonst gibt.

Er erhält zwar sein Kabelfernsehen, aber zugleich auch die Freundschaft des skurrilen, hyperaktiven, freundlich - chaotischen Chip. Steven merkt kaum, wie Chip ihn in seiner euphorischen Art überrumpelt und mehr und mehr Besitz von seinem Leben ergreift.

Chips Vorstellungen von Freundschaft sind wahrhaft merkwürdig: Er schleift Steven in ein bizarres Erlebnis-Restaurant, wo er an einem mittelalterlichen Ritterturnier teilnehmen muß, am nächsten Abend wird seine Wohnung für eine ausgeflippte Party zur Karaoke-Bar umfunktioniert, seine Versöhnungsversuche mit Robin werden gestört, und Stevens Nerven langsam aber sicher ruiniert.

Schließlich wird es Steven endgültig zuviel und er wirft die Nervensäge mit bösen Worten hinaus. Steven ahnt jedoch nicht, dass er sich damit einen unberechenbaren Feind gemacht hat.

Chips intensive Zuneigung schlägt um in heimtückische Rachegelüste. Für Steven beginnt nun ein wahnwitziger Alptraum, als der Cable Guy ihm fortan das Leben zur Hölle macht.


SzenenfotoDarsteller: Jim Carrey (Cable Guy Chip), Matthew Broderick (Steven), Leslie Mann (Robin), Jack Black (Rick), Georg Segal (Stevens Vater), Diane Baker (Stevens Mutter), Ben Stiller (Sam Sweet), Eric Roberts (Eric Roberts), Janeane Garofalo (Kellnerin), Andy Dick (Zeremonienmeister)

Regie: Ben Stiller

Stab: • Produzenten: Andrew Licht, Jeffrey A. Mueller, Judd Apatow • Drehbuch: Lou Holtz jr. • Vorlage: - • Filmmusik: John Ottman • Kamera: Robert Brinkmann • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Sharon Seymour • Schnitt: Steven Weisberg • Kostüme: Erica Edell Phillips • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

film-dienst 21/1996: Die erste "ernste" Rolle für Jim Carrey zeigt seine skurrile Komik in neuem Licht, als Zerrbild des heutigen Medien-Konsumenten, der zwischen Schein und Wirklichkeit nicht mehr unterscheidet und sein Verhalten nach dem Muster von Szenen aus Filmen und Serien richtet. Eine gewitzte Reflexion über die Bewußtseinsinhalte der Menschen, die mit Fernsehen aufwachsen.

TV Spielfilm 21/1996: Ein bitterböser, fast surrealer Psychotrip. Jim Carrey läßt die Traurigkeit des Clowns erahnen.

Cinema 10/1996: Skurrile Psychothriller-Parodie, die das Publikum spalten wird.

TV Hören und Sehen 40/1996: Originelle Antwort auf die vielen Psycho-Thriller im Kino.

Dirk Jasper FilmLexikon
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