Barb Wire

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Barb Wire
Titel USA: Barb Wire
Genre: SF-Action
Farbe, USA, 1996, FSK 18

Kino Deutschland: 1996-10-24
Laufzeit Kino: 99 Minuten
Kinoverleih D: Scotia

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-04-21
Kaufkassette: 1997-09-29
Laufzeit Video: 93 Minuten (FSK 16)
Anbieter: BMG UFA


Szenenfoto Die Schrecken des Zweiten US-Bürgerkrieges treiben das ganze Land in Zwietracht und Verfall. Die "Kongreßarmee" hat den Osten besiegt und dringt jetzt mit barbarischen Mitteln immer weiter nach Westen vor. Die Unmenschlichkeit auf beiden Seiten ist unvorstellbar. Die einzige neutrale Stadt, die es noch gibt, ist Steel Harbor. Der Treffpunkt in Steel Harbor ist die Hammerhead Bar.

Die Besitzerin, Barb Wire, ist so etwas wie eine Legende. Um ihre Vergangenheit ranken sich allerlei Gerüchte. Sie soll unter anderem Freiheitskämpferin im Widerstand gewesen sein. Sie ist bekannt dafür, dass sie persönlich eingreift, wenn es ihr zu bunt wird, doch ihren Panzer konnte bisher niemand knacken. Jetzt ist sie, wie sie selbst erklärt, eine neutrale Bürgerin, arbeitet zeitweise als Kopfjägerin, und alles, um was sie sich wirklich kümmert, ist ihr jüngerer blinder Bruder Charlie, die Hammerhead Bar und ihre eigene Person.

Dann taucht plötzlich Axel Hood in Steel Harbor auf. Er ist auf der Flucht und braucht Hilfe, die ihm nur Barb Wire geben kann. In seiner Begleitung befindet sich die landesweit gesuchte Dr. Tyra Armstrong, Führerin des Widerstands, die nach Kanada muß, um den Vermittlungsausschuß vor einer biologischen Waffe zu warnen, die die Kongreß-Streitkräfte gegen ihre Feinde einsetzen wollen, was zu einer weltweiten Katastrophe führen würde.

Axel weiß, dass Barb gute Beziehungen zur Unterwelt von Steel Harbor, zu Führern der "Kongreßarmee" und des Widerstands hat und über die Mittel verfügt, ein Paar Spezial-Kontaktlinsen zu kaufen, die es Dr. Armstrong ermöglichen würden, die Grenze zu passieren. Diese "Wunderlinsen" verdecken die registrierten Augenmerkmale, die von jedem Bürger, gleich einer Kennkarte, existieren. Aber das alles läßt Barb kalt.

Sie verachtet Hood, der einiges dazu beigetragen hat, dass sie in Steel Harbor gelandet ist. Sie verweigert nicht nur ihre Hilfe, sondern wirft sie auch aus der Bar hinaus.

Ihr kleiner Bruder Charlie sympathisiert noch immer mit der Widerstandsbewegung und sichert Hood Hilfe zu, die seltenen Kontaktlinsen aufzutreiben. Als ihr Bruder von der "Kongreßarmee" umgebracht wird, begräbt Barb ihre Gefühle für Hood und entwickelt einen Plan für Dr. Armstrongs Flucht.

Sie kämpft mit allen ihr verfügbaren Waffen gegen den Feind, um Hood und Tyra Armstrong durch die Kriegszone zu bringen und die Hoffnung auf den Weltfrieden zu erhalten ...


SzenenfotoDarsteller: Pamela Anderson (Barb Wire), Temuera Morrison (Axel Hood), Victoria Rowell (Cora D), Jack Noseworthy (Charlie Kopetski), Xander Berkeley (Willis), Steve Railsback (Colonel Pryzer), Udo Kier (Curly), Rosey Brown (Big Fatso)

Regie: David Hogan

Stab: • Produzenten: Mike Richardson, Todd Moyer, Brad Wyman • Drehbuch: Chuck Pfarrer, Ilene Chaiken • Vorlage: - • Filmmusik: Michel Colombier • Kamera: Rick Bota • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Peter Schink • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

Dirk Jasper FilmLexikon: Trash made in USA: Ebenso sexy wie künstlich wie seine Hauptdarstellerin ist "Barb Wire" eine pure Pop-Phantasie: Bilder aus Comics und Erwachsenen-Kalendern werden in einem perfekt designten postapokalyptischen Szenario lebendig, in dem - für eineinhalb Stunden - alles möglich ist. Und mittendrin das Pin Up Girl der 90er Jahre, gerade der Telebox entsprungen, die in sich die Gene von Barbie, Bardot und Barbarella verschmolz.

film-dienst 21/1996: Die in eine chaotische Zukunft versetzte banale Action-Version von "Casablanca" preist die körperlichen Reize ihrer schwachen Hauptdarstellerin unverhüllt als Hauptattraktion an. Mehr hat der Film nicht zu bieten.

Rhein-Zeitung 1996-10-23: Pamela Anderson bringt ihre Silikon-Reize in der Verfilmung des Comics "Barb Wire" endlich auf Leinwand füllendes Format. (...) Ein amüsanter Action-Streifen für Pamela-Fans.

Ticket Berlin: Allein der Vorspann enthält schon mehr flirrende Erotik als "Showgirls" und "Striptease" zusammen.

TV Spielfilm 21/1996: Knallbunter, flotter Actiontrash ohne Reue. Am besten mit Dosenbier zu genießen ...

Cinema 10/1996: Schade: statt kultträchtigem Kino-Müll Endzeit-Action vom Fließband.

Prinz: Und Pam wird der Comic-Vorlage vollkommen gerecht.

Coupé: Erotik pur mit heißer Action.

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