Weibsbilder

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Weibsbilder
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1996

Kino Deutschland: 1996-08-08
Laufzeit Kino: 89 Minuten
Kinoverleih D: Spectrum

Videocover
Videocover Video Deutschland: ja
Laufzeit Video: 85 Minuten
Anbieter:


Szenenfoto Esther ist Moderatorin der völlig abgedrehten Talkshow "Extreme". Esther genießt den Sex in vielen lustvollen Situationen - vor allem mit Winnie.

Ihre Freundin Sophie sucht den Mann ihres Lebens - doch ihre Affären stehen unter der unglücklichen Konstellation der Sterne und werden von den vier Elementen esoterisch beeinflußt: 1. Jürgen wird während eines Liebesabenteuers in einem Heuschober von der Erde verschluckt. 2. Hermann stürzt aus luftiger Höhe vom 190 m hohen Rheinturm (Luft). 3. Ein "vermeintlicher" Liebhaber stirbt im Feuer seines brennenden Wagens. 4. Sophies aktueller Liebhaber, der windige Filmproduzent Roland, verunglückt auf dem Schiff von Sophie tödlich und wird von den beiden Frauen im Kühlschrank vor den Ermittlern der Polizei versteckt und bei späterer Gelegenheit im Kühlschrank im Rhein (Wasser) versenkt.

Zwei völlig überdrehte Polizisten sind den verschwundenen Männern auf der Spur, kommen aber nie so richtig zum Ziel. Sophie lernt Chip kennen und verliebt sich in ihn. Sie schmiedet mit Esther einen Plan, wie sie Chip erobern kann. Zwischenzeitlich besichtigen Sophie und Esther den von Sophies Onkel geerbten Laden Wollust - einen Sexshop. Sie sind entsetzt über dessen Zustand.

Im Lager entdecken sie die interaktive Sexpuppe Madame Oui, deren einmaliges Sex-Dialog-Programm noch unbefriedigender abläuft. Sophie bittet Chip, der im Opel-Werk Autocomputer programmiert, das Programm der Sexpuppe zu optimieren.

In Nachtarbeit beginnt er mit der Umprogrammierung. Seine Chefin macht ihn ständig an; Esther fordert ihn immer mehr ... er verliert völlig die Nerven und wird gefeuert, als er die beiden Programme in seiner Streßsituation auch noch verwechselt: Die Autocomputer geben z. B. beim Endcheck der Stoßdämpfer die Information "Nicht so hart, Baby", die Kunden des Sexshops sind verärgert, weil Madame Oui jetzt von Fensterhebern und Kühlsystemen schwärmt.

Schließlich merken die beiden Frauen, dass ihre Liebhaber Chip und Winnie ein und dieselbe Person sind. Es kommt zu einer turbulenten Aufklärungsszene bei einer Premierenfeier. Nachts und nackt sucht Winnie Zuflucht und landet in einer geschlossenen Anstalt. Er vergnügt sich dort die Zeit mit "Helmut Kohl" und wird nach einiger Zeit von Esther, Sophie und dem Travestiten Frau Rosenkötter aus der Anstalt befreit ...


SzenenfotoDarsteller: Lydia Andrei (Sophie), Andrea Schieffer (Esther), Ingo Naujoks (Winnie / Chip), Rolf Zacher (Frau Rosenkötter), Esther Schweins (Chefin von Chips), Martin Semmelrogge (Kriminalpolizist), Hugo-Egon Balder, Peter Kern

Regie: Leon Boden

Stab: • Produzenten: Harald Holzenleiter, Berthold Panschau, Dietrich Rogausch für Weibsbilder Studio Düsseldorf • Drehbuch: Leon Boden, Harald Holzenleiter • Vorlage: - • Filmmusik: Mario von Jacheroff, Äroman Kretschmer • Kamera: Frank Grunert, Stefan Stöps Langensteiner • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Harald Holzenleiter, Michèle Barbin • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: Action Concept Düsseldorf •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 16/1996: Eine platte Komödie um vermeintlich "neue" Frauenrollen, die sich ohne Gespür für erzählerischen Rhythmus und Charakterentwicklung in einem deprimierenden Gemisch aus vermeintlichen Gags und "schrillen" Effekten verliert.

TV Hören und Sehen 18/1996: Rolf Zacher als Frau, ein Super-Sprung vom Düsseldorfer Rheinturm, viele Gummipuppen, originelle Ideen. Nur mit dem Lachen hapert's!

Die Woche 09.08.1996: Komödie um zwei Freundinnen, die nach Liebe und Glück suchen, aber nur dumme Klischees und, noch schlimmer, deutsche Männer finden.

Dirk Jasper FilmLexikon
© 1996 Spectrum © 1994 - 2010 Dirk Jasper