Antonias Welt

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Antonias Welt
Titel Belgien: Antonia / Antonia's Line
Genre: Melodram
Farbe, Niederlande, Belgien, England, 1995, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-09-05
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: MFA

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1996-11-29
Kaufkassette: 1997-06-10
Laufzeit Video: 100 Minuten
Anbieter: VMP


Szenenfoto Antonia ist Mitte Dreißig und eine stolze, stattliche Erscheinung, als sie mit ihrer Tochter Danielle im Schlepptau in das Dorf ihrer Kindheit zurückkehrt, das sie vor 20 Jahren verließ.

Sie hat den Hof geerbt und läßt sich im Haus ihrer Ahnen nieder, sät, erntet, und ihre eigensinnige Lebensweise wird von den Dorfbewohnern hingenommen, wie man auch eine schlechte Ernte hinnimmt.

Leben und leben lassen, das ist Antonias Devise, die sie mit ihrer Tochter Danielle konsequent und unerschütterlich praktiziert.

Selbst als sich ihre Tochter ein Kind wünscht, aber keinen Ehemann will, ist das für Antonia kein Problem. Mit einem Köfferchen in der Hand ziehen die beiden los und suchen in der Stadt nach dem passenden Erzeuger ...

Und auf dem Sterbebett erinnert sich Antonia an ihre Welt: Wie alles damit begann, wie sie in der Dorfgemeinschaft ihren Platz erobert; an die Geburt ihrer Enkelin Therese und an die ihrer Urenkelin Sarah; an ihre zarte Romanze mit einem Bauern, den sie trotz inniger Liebe nie geheiratet hat.

Sie erinnert sich an ihren Freund Krummfinger, den traurigen Philosophen, daran, wie sich die Menschen in diesem Dorf hassen und lieben; wie sie sich näherkommen und sich wieder verlieren; und wie trotzdem das Leben immer wieder weitergeht ...


SzenenfotoDarsteller: Willeke van Ammelrooy (Antonia), Els Dottermans (Danielle, Antonias Tochter), Dora van der Groen (Allegonde, Antonias Mutter), Veerle van Overloop (Therese, Danielles Tochter), Esther Vriesendorp (Therese mit 13 Jahren), Carolien Spoor (Therese mit 6 Jahren), Thyrza Ravesteijn (Sarah, Thereses Tochter), Mil Seghers (Krummfinger), Jan Decleir (Bauer Bas), Elsie de Brauw (Lara, die Lehrerin)

Regie: Marleen Gorris

Stab: • Produzenten: Hans de Weers • Drehbuch: Marleen Gorris • Vorlage: - • Filmmusik: Ilona Sekacz • Kamera: Willy Stassen • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Harry Ammerlaan • Schnitt: Michiel Reichwein, Wim Louwrier • Kostüme: Jany Temime • Make Up: Jan Sewell • Ton: Dirk Bombey • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 18/1996: Kraftvolle, vitale Familiensage über vier Generationen, die Geschichte einer unabhängigen Frauendynastie, mythische Utopie und provozierendes Gegenbild in einem, durch dessen märchenhaft-erzählerischen Charakter wichtige Grundanliegen der Emanzipationsbewegung anschaulich ins Gedächtnis gerufen werden.

TV Spielfilm: Die Geschichte einer Familie als teils makabres, teils melancholisches Epos. Absolut sehenswert.

Cinema 09/1996: Ein Hoffnungsschimmer des europäischen Kinos: originell & poetisch.


Oscar ®Oscar ®

Oscar für 1995 für "Antonias Welt" (Bester Auslandsfilm)

Dirk Jasper FilmLexikon
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