Eine junge Amerikanerin aus dem Hier und Jetzt; eine Multikulti-Künstler-Kommune, deren 68er-Wurzeln in die Gegenwart wuchern; ein malerisches Landhaus inmitten der sanftgeschwungenen Hügel der Toskana: Die 19jährige Lucy Harmon reist zu Freunden in die Toskana, um eine vergilbte Jungmädchen-Schwärmerei wieder aufzufrischen und nebenbei ihren leiblichen Vater ausfindig zu machen.
Auf die kleine Künstler- und Intellektuellen-Enklave um Diana Grayson und ihren Mann Ian, in der die junge Amerikanerin zu Gast ist, wirkt Lucys Jugend wie ein wiederbelebendes Mittel. Nicht nur der leukämiekranke Schriftsteller Alex läßt sich von der Kindfrau in Jeans und Turnschuhen verzaubern.
Und inmitten einer wildromantischen Szenerie von verwachsenen Olivenbäumen, Kräutern und Weinbergen wird Lucy am Ende ihre Jungfräulichkeit verloren und ihren Vater gefunden haben ...
Filmkritiken
Filmkritik von Karsten Schulmann
film-dienst 19/1996: Rundum enttäuschender Film, kunstgewerblerisch drapiert um ein Nichts an Geschichte. Ein zerdehntes Generationenporträt, mit dem der in seine italienische Heimat zurückgekehrte Regisseur Bernardo Bertolucci viel manieristischen Weltschmerz und viel Langeweile verbreitet.
TV Spielfilm 20/1996: Ein leichter Sommertraum - Altmeister Bernardo Bertolucci als visueller Verführer.
Cinema 10/1996: Eine Romanze, ganz der Schönheit gewidmet: ein ästhetischer Genuß.
Bemerkungen
Lesen Sie auch das ausführliche Interview mit Bernardo Bertolucci.