Riekes Wildpferd

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Riekes Wildpferd
Titel Norwegen: Villhesten / The Wild Horse
Genre: Kinderfilm
Farbe, Norwegen, 1994, FSK o. A.

Kino Deutschland: 1996-10-17
Laufzeit Kino: 86 Minuten
Kinoverleih D: Wild Utopia



Szenenfoto Es ist Nacht. Ein Gewitter entlädt sich in den Bergen Norwegens. Rieke wird von Blitzen und Donnergroll aus dem Schlaf gerissen. Sie fürchtet sich, denn ihre Eltern sind ausgegangen, und sie ist allein im Haus. Gespannt lauscht sie in das tosende Dunkel. War da nicht ein merkwürdiges Geräusch?

Angestrengt horcht sie noch einmal - dann ist sich Rieke sicher: Draußen, direkt vor ihrem Fenster, hat ein Pferd gewiehert. Rieke hat Angst, aber ihre Neugier siegt. Sie kriecht aus dem Bett. Noch einmal hört sie ein Wiehern - es klingt wie ein Hilferuf. Plötzlich sieht sie direkt in die verängstigten Augen des Wildpferdes. Seine nasse, verfilzte Mähne klebt ihm am Körper, das Fell ist zerzaust, und am Bein klafft eine große Wunde.

Rieke kann es kaum fassen: Das Wildpferd existiert tatsächlich! Schon oft hatte sie von dem Tier gehört, doch alle Welt glaubt, es sei eine Legende. Ein Pferd, so die Erwachsenen, könne nicht jahrelang in den Bergen leben und ohne menschliche Hilfe die harten skandinavischen Winter überstehen.

Riekes Entschluß steht fest: Sie wird alles daran setzen, das Wildpferd zu retten, denn ohne ihre Hilfe, da ist sich das Mädchen sicher, wird das verletzte Tier den bevorstehenden eisigen Winter nicht überleben ...


SzenenfotoDarsteller: Linda Digernes (Rieke), Susanne Nielsen (Mona), Trygve Vassborn (Jorgen), Michael Solhjem (Runar), Arild Elias Torgersen (Geir), Bergliot Sandvik (Bestemor), Berit Egset (Riekes Mutter), Jostein Vagshold (Riekes Vater), Gro Ann Uthaug (Monas Mutter), Lasse Kolsrud (Bernhard), Kare Kroppan (Tormod)

Regie: Morten Kolstad

Stab: • Produzenten: Lars Borg, Jorn Brente für ViPro / NRK Drama • Drehbuch: Morten Kolstad, Lars Borg • Vorlage: - • Filmmusik: Morten Halle • Kamera: Pal Bugge Haagenrud • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: - • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: Peik Borud • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 21/1996: Ein Kinderfilm, der viele Alltagsprobleme seiner kleinen Protagonisten anspricht und löst und somit dem jungen Zielpublikum Identifikationsmuster anbietet, ohne penetrant pädagogisch zu wirken. Ausgewogen in Spannung und Dramatik, wunderschön fotografiert und von ausgezeichneten (Kinder-) Darstellern getragen.

Dirk Jasper FilmLexikon
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