Breaking The Waves

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Oscar ® • Bemerkungen • Interview mit Lars von Trier •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Breaking The Waves
Titel Dänemark: Breaking The Waves
Genre: Melodram
Farbe, Dänemark, 1996

Kino Deutschland: 1996-10-03
Laufzeit Kino: 158 Minuten
Kinoverleih D: Pandora

DVD-Cover
DVD-Cover Video Deutschland: 1997-04-01
Laufzeit Video: 155 Minuten
Anbieter: Arthaus

DVD Deutschland: 1999-09-02
Laufzeit DVD: Minuten
Anbieter: Arthaus



Szenenfoto Bess ist eine junge, naive Frau, die ihr ganzes Leben in einem kleinen Dorf an der Nordwestküste Schottlands verbracht hat. Jan arbeitet auf einer Bohrinsel und ist schon viel in der Welt herumgekommen. Anfang der 70er Jahre verlieben sich die beiden ineinander, und trotz lokaler Widerstände heiraten sie.

Als Jan auf die Bohrinsel zurückgeht, beginnt Bess, die Tage bis zu seiner Heimkehr zu zählen. dass ihr Liebesbund im Himmel geschlossen wurde, davon ist sie ebenso überzeugt wie von ihrer Fähigkeit, mit Gott zu kommunizieren. Als Jan nach einem Unfall körperlich gelähmt ist und für immer ans Bett gefesselt bleibt, fürchtet er, dass Bess sich seinetwegen ganz vom Leben abwenden könnte.

Er überzeugt sie, dass sie zu seiner Genesung beitragen würde, indem sie sich einen Liebhaber nimmt und Jan von ihren sexuellen Erfahrungen erzählt ...


SzenenfotoDarsteller: Emily Watson (Bess), Stellan Skarsgard (Jan), Katrin Cartlidge (Dodo), Jean-Marc Barr (Terry), Udo Kier (Mann auf dem Fischkutter), Adrian Rawlins (Doktor Richardson), Jonathan Hackett (Pfarrer), Phil McCall (Großvater), Mikkel Gaup (Pits), Roef Ragas (Pim)

Regie: Lars von Trier

Stab: • Produzenten: Vibeke Windelov, Peter Aalbek Jensen für Zentropa Entertainments • Drehbuch: Lars von Trier, Peter Asmußsen • Vorlage: - • Filmmusik: Joachim Holbek • Kamera: Robby Müller • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Karl Juliusson • Schnitt: Anders Refn • Kostüme: Manon Rasmußsen • Make Up: - • Ton: Per Streit • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Frankfurter Rundschau: Die Inszenierung hat die Wucht und Geschlossenheit eines bizarr grundierten Melodrams ... Triers Verschmelzung von Liebe und Wahn, Tod und Religion zwingt einen fast wider Willen auf einen seltsamen Trip. Man merkt es erst, wenn man schon mittendrin ist. Darin liegt das Rätsel und zugleich das geheime Kraftzentrum dieses außerordentlichen Films.

Stuttgarter Zeitung: Eine enorme, bergmanesk schaudervolle Geschichte, grandios gefilmt in schottischer Berg- und Meerwelt, mit breitwandzerfetzenden Reißschwenks und einer Schauspielerin, wie sie verzückter, schreiender in ihrem Liebesrasen kaum vorstellbar ist: Emily Watson.

Neue Zürcher Zeitung: "Breaking The Waves", ein großes, zweieinhalbstündiges Melodram. Die hinreißende Emily Watson, die in diesem Film das erstaunlichste Debüt gibt, das wir seit langem gesehen haben.


SzenenfotoOscar ®

Oscar-Nominierung für 1996 für Emily Watson (Hauptdarstellerin)

Cannes 1996: Lars von Trier (Großer Preis der Jury)

Felix: Bester europäischer Spielfilm 1996


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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