Wenn Sie am selben Tag erfahren, dass Sie zwei Brüder haben und Sie drei Millionen Francs mit ihnen teilen sollen, dann kann man das ein Wunder nennen.
Wenn Ihnen aber zehn Tage später die Kohle durch die Lappen gegangen ist und Ihnen nur die zwei Brüder übrigbleiben, die genauso pleite sind wie Sie, dann kann man das eine Katastrophe nennen. Gerichtsvollzieher, Polizei, Flucht, Abhauen, Betteln, Diebstahl, die Rutschbahn nach unten ist verdammt glitschig - das kann man deprimierend nennen.
Gegen ihren Willen vereint, schrecken die Brüder vor nichts zurück, um aus der Patsche zu kommen. Das Kind am Hals hat ihnen gerade noch gefehlt! Der Zoff und die Familie sind komplett.
Darsteller: Bernard Campan (Bernard Latour), Didier Bourdon (Didier Latour), Pascal Legitimus (Pascal Latour), Antoine du Merle (Michael), Anne Jaquemin (Marie), Marine Jolivet (Christine)
Regie: Didier Bourdon, Bernard Campan
Stab: • Produzenten: Renn Productions / Productions Paul und Alexandre Lederman / TF 1 Film / Canal + • Drehbuch: Didier Bourdon, Bernard Campan • Vorlage: - • Filmmusik: Olivier Bernard, Didier Bourdon • Kamera: - • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Gérard Klotz • Kostüme: Gisèle Ravard • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Eine schnelle, respektlose Komödie.
Blickpunkt Film: Mit einer anarchistischen Portion Humor schlachten die Multitalente genußvoll heilige Kühe, machen sich über Bürokraten und Bourgeoisie lustig, wenn 'Les trois Frères' auf ihrer Flucht nach einer geplatzten Millionenerbschaft wie Pech und Schwefel zusammenhalten müssen.
Cinema 10/1996: Blödel-Cocktail aus lahmer Sozialsatire und billigem Slapstick-Humor.
film-dienst: Tempo- und gagreiche Komödie.