Bobby Rayburn hat es geschafft: Er ist ein Superstar der US-Baseball-Liga, und sein Lachen strahlt der sportbegeisterten Nation von allen Magazinen entgegen. Als Agent Manny seinen Erfolg und die Rückkehr nach San Francisco auch noch mit einem 40 Millionen Dollar-Vertrag bei den Giants krönt, steht es unumstritten fest: Rayburn ist der König des Baseballs - und das weiß er allzu gut. Die gitantische Summe, mit der man den Wert des jungen Mannes aufwiegt, läßt zunehmend einige böse Stimmen laut werden; doch die vermeintlichen Neider sind nichts im Vergleich zu Rayburns großer Fangemeinde.
Der größte Anhänger unter ihnen ist Gil Renard. Renard verehrt den Helden abgöttisch und erzählt jedem, der es wissen will, dass er bereits im Mutterleib ein Rayburn-Fan war. So gesteht er bei einer Live-Reportage der Top-Journalistin Jewel Stern vor einem Millionenpublikum, dass Rayburns Rückkehr nach San Francisco für ihn das magische Zusammentreffen sei, von dem er immer geträumt habe. Aufgrund einer scheinbar unbegreiflichen Krise droht Rayburns Stern zu sinken. Im gleichen Maß, wie Bobbys Form abnimmt, steigt die Popularität seines Mitspielers Juan Primo.
Obwohl die Stimmen gegen Bobby immer lauter werden, hält ihm Gil Renard die Treue. Als er die wahre Ursache für das unerklärliche Formtief seines Idols in Juan Primo entdeckt zu haben glaubt, wird Renards Fanatismus durch Zorn beseelt. Eine gefährliche Mixtur, die ihn einen Entschluß fassen läßt: Er schwört, mit allen Mitteln den Ruf seines Helden wieder herzustellen. Eine nervenzerreißende Jagd beginnt ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
film-dienst 20/1996: Die Werbefilm-Ästhetik der Inszenierung verhindert eine stringente Entwicklung der Geschichte und eine glaubhafte Zeichnung der Charaktere. Der aufdringliche Soundtrack zerstört jede Stimmung. Was bleibt, ist ein überaus präsenter Hauptdarsteller und einige die oberflächliche Hochglanzinszenierung durchbrechende licht- und farbdramaturgische Effekte.
Kritik Cinema 10/1996: Routine-Nummer für Robert de Niro in einem gelackten Tony-Scott-Thriller.
Kritik TV Spielfilm 20/1996: Scotts ungewöhnlich zurückhaltende Regie entschädigt für die vorhersehbare Handlung.