Irgendwo in Texas, wo sich auf staubigen Highways die Gürteltiere gute Nacht sagen, ist Roy McAvoy, Spitzname "Tin Cup", gelandet.
Früher war er Golf-Profi und ein Draufgänger, der immer mit höchstem Risiko spielte. Heute müht er sich als Lehrer für wenige Gäste auf seiner heruntergekommenen Golfanlage ab, umgeben von Flaschen.
In diese Einsamkeit von Staub, Sonne und Bier verirrt sich die attraktive Psychologin Dr. Molly Griswold auf der Suche nach dem legendären "Tin Cup". Ihr Talent für hoffnungslose Fälle erweckt die Liebesgeister in "Tin Cup".
Nur gibt es dabei einen kleinen Haken: Molly ist die Lebensgefährtin von David Simms, der früher Freund und Erzrivale von "Tin Cup" war. Doppelt motiviert nimmt "Tin Cup" den Wettstreit auf, und es kommt zum großen Showdown bei den US-Open, dem größten Golfturnier der Welt ...
Filmkritiken
film-dienst 21/1996: Sportlerfilm, der aus den Wettkämpfen keine Spannung zieht und in der Zeichnung der Charaktere nicht durchgehend stimmig ist. Langweilige Bilder und die störende Musik verstärken den Eindruck des Mißlungenen.
TV Hören und Sehen 40/1996: Gut, nur eine simple Story! Aber so unterhaltsam erzählt (Drehbuch und Regie: Ron Shelton), dass der Zuschauer aus dem Schmunzeln gar nicht mehr herauskommt. Absolut stimmig dazu die Filmmusik mit Bruce Hornsby, Chris Isaak u. v. a.
TV Spielfilm 21/1996: Liebenswert und amüsant - einziges Handikap: am Ende wird etwas zuviel rumgegolft.
Cinema 10/1996: Tolle Bilder, gute Darsteller, aber halt doch nur ein Film über - Golf.
Bunte: Einer jener Filme, aus denen man mit einem zufriedenen Grinsen herauskommt.