Die Putzfraueninsel

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Die Putzfraueninsel
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1996, FSK 6

Kino Deutschland: 1996-10-10
Laufzeit Kino: 98 Minuten
Deutscher Verleih: Senator

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-04-21
Kaufkassette: 1997-10-06
Neuer Videotitel: Wer zuletzt lacht, lebt am besten
Veröffentlichung: 1997-11-10
Laufzeit Video: 94 Minuten
Anbieter: BMG UFA


Szenenfoto Die 25jährige Irma hat es sich in ihrem Leben, das sich zwischen einer Fast Food-Affäre mit einem verheirateten Psychiater und dem schwungvollen Balalaikaspiel im Schwulenchor der "Rosa Cavaliere" abspielt und gerade zu einer Form amüsierter Langeweile einpendelt, ganz gut eingerichtet. Sie ist chaotisch und ungebunden, will Spaß am Leben.

Ihr Alltag, geprägt von kultivierter Desorientierung, verläuft ohne Höhepunkte, aber bequem. Ihr Lebens- und Selbstwertgefühl ändert sich jedoch gewaltig, als Irma bei ihrem neuen Putzjob in der Villa der Richterin Frau Dr. Schwarz eine grausige Entdeckung macht: In einem schmutzigen, dunklen Kellerloch wird die alte Nelly gefangen gehalten, die Schwiegermutter der Hausherrin.

Ohne lange über mögliche Konsequenzen zu grübeln, befreit Irma die alte Frau und bringt sie in ihrer eigenen Wohnung unter. Doch kaum vermag Nelly wieder auf eigenen Beinen zu stehen, da ist die alte Dame nicht mehr zu halten und stellt Irmas Leben gründlich auf den Kopf. Irma erkennt sich selbst nicht wieder, als sie schon bald mit der quirligen Alten einen Rachefeldzug gegen die verbrecherische Richterin startet, nebenbei deren Adoptivsohn Eugen vernascht und schließlich von Nelly, der eigentlichen Besitzerin der Schwarzschen Villa, außer einer Million in bar auch das Anwesen geschenkt bekommt, in dem sie gestern noch geputzt hat.

Doch: Es ist ein Abschiedsgeschenk. Denn Nelly ist ohne ein Wort der Erklärung abgereist - nach Mallorca, wo sie ihr Leben mit einem letzten, schönen Traum aus ihrer Jugend beenden will. Und plötzlich hat die forsche Irma Angst, dass ein Leben ohne Nelly ganz schön trostlos sein könnte. Zusammen mit Eugen, der sich inzwischen rettungslos in sie verliebt hat, nimmt sie den nächsten Flieger zur "Putzfraueninsel" und eilt ihrer neuen Freundin nach ...


SzenenfotoDarsteller: Jasmin Tabatabai (Irma), Christine Oesterlein (Nelly), Dagmar Manzel (Frau Dr. Schwarz), Roland Schäfer (Emil Schwarz), Kevin Ibeka (Eugen), Maja-Felicia Feurich (Sybille), Jenny Slawik (Edith), Dieter Landuris (Richard), Cuco Wallraff (Francesca), Nick Wilder (Hans O. Meier), Hussi Kutlucan (Mustafa), Joachim Kemmer (Herr Minister)

Regie: Peter Timm

Stab: • Produzenten: Heike Wiehle-Timm, Herbert Rimbach • Drehbuch: Hansjörg Thurn, Peter Timm • Vorlage: Roman von Milena Moser • Filmmusik: Detlef Petersen • Kamera: Fritz Seemann • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Josef Sanktjohanser • Schnitt: Vera Burnus • Kostüme: Petra Kray • Make Up: - • Ton: Eckhard Kuchenbecker • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

film-dienst 20/1996: Eine manchmal derb karikierende, manchmal arg plakativ konstruierte Komödie, die ihre Schwächen immer dann vergessen macht, wenn sie sich auf die liebevoll beschriebene, hervorragend gespielte Beziehung der zwei Frauen konzentriert und die Verständigung zweier grundverschiedener Generationen und Lebensentwürfe anspricht.

TV Spielfilm 21/1996: Und nach dem 15. Bier im "Ballermann 6" läßt sich vielleicht sogar dieser seichte Fotoroman ertragen ...

Cinema 10/1996: Wo ist die Fernbedienung? Fernsehkomödie mit Zapp-Ambitionen.

Dirk Jasper FilmLexikon
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