Beim Verlassen eines Kinos wird Johnny, der jüngste des Tempio-Clans, mit drei Schüssen niedergestreckt.
Sein Sarg liegt noch aufgebahrt im Wohnzimmer der Tempios, da plant Ray, der älteste Bruder und Patriarch der Familie, bereits den Tod des vermeintlichen Mörders.
Er hat den langjährigen Familienfeind, Gaspare Spoglia, im Visier, der allen Grund hatte, Johnny zu hassen. Denn der hatte eine Affäre mit Gaspares Frau.
Indem er seine Männer schickt, um Gaspare zu holen, setzt Ray eine Kette von tragischen Ereignissen in Gang, die zum unweigerlichen Untergang seiner einst so stolzen Familie führen sollen ...
Filmkritiken
film-dienst 21/1996: Ein ungemein düsterer Film, der die Chiffren des traditionellen Gangsterfilms nutzt, um eine Tragödie klassischen Ausmaßes zu erzählen. Vielschichtig angelegt, hervorragend gespielt und inszeniert, erweitert er das Genre um eine philosophisch-theologische Tiefendimension und stellt Fragen nach der Verantwortung für das Böse, Schuld, Gnade und Erlösung. Sehenswert.
Kritik Cinema 10/1996: Langweiliger und brutaler Mafiaplot, wie man ihn schon zu oft gesehen hat.
Kritik TV Hören und Sehen 40/1996: Das Spiel mit dem Tod, oft übertrieben theatralisch. Einige Tränen, viele Worte, noch mehr Blut. Eine Studie des Schreckens, die jedoch nur wenig berührt.
Kritik TV Spielfilm 21/1996: Am Totenbett eines ermordeten Mafioso ergeht sich ein italo-amerikanischer Familienclan in ermüdenden Diskussionen um Schuld und Sühne, Rache und Vergebung. Taugt bestenfalls als Stoff für Theologie-Seminare.