1931 - auf der Höhe der Prohibition: Ein schmutziges Kaff an der mexikanisch-texanischen Grenze. Zwei brutale Gangsterbanden haben hier das Sagen und schicken jeden in die Wüste, der ihren Geschäften im Wege steht. Die restlichen Einwohner verkriechen sich voller Angst in ihren Häusern.
Eines Tages kommt der mysteriöse Kopfgeldjäger Smith nach Jericho, das durch den Kampf der beiden rivalisierenden Gangs aus Chicago wie gelähmt erscheint.
Obwohl eine kurzzeitige Waffenruhe vereinbart wurde, heuern beide gegnerischen Gangs vertrauensvoll den Fremden an. Smith läßt sich auf den betrügerischen Deal ein. Er konstruiert ein tödliches Szenario, in dem er beide Seiten gegeneinander ausspielt und auf jeden Fall sicherstellt, dass er der "Last Man Standing" sein wird ...
Filmkritiken
film-dienst 22/1996: Ausgehend von Kurosawas "Yojimbo", aber ohne je dessen Tiefe zu erreichen, zelebriert der Actionfilm Ausbrüche brutaler Gewalt in pseudohistorischer Kulisse. Unangemessen in der betont ästhetischen Umsetzung, die die zynische Haltung des Helden so unfreiwillig zum Charakter des Films selbst werden läßt.
TV Spielfilm 22/1996: Nach zwei Flops wieder top: Walter Hill inszenierte einen langen archaischen Shoot-out.
TV Movie 22/1996: So müssen Helden aussehen! Bruce Willis als verschlossener Einzelgänger. Die Rolle ist maßgeschneidert.
Cinema 11/1996: Einer gegen alle: Kühl durchdachter Neo-Western mit spröder Atmosphäre.
Rhein-Zeitung 1996-12-30: Polizei-Action-Reißer von Joseph Merhi.
TV Today 22/1996: Gnadenlos gut ... von Meisterhand gemalt.