Irren ist männlich

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Interview mit Sherry Hormann •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Irren ist männlich
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1996-10-31
Laufzeit Kino: 96 Minuten
Kinoverleih D: Buena Vista

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-05-15
Laufzeit Video: 96 Minuten
Anbieter: Touchstone


Szenenfoto Thomas Neumann ist wirklich zu beneiden. Der höchst erfolgreiche Anwalt ist mit einer bezaubernden Frau namens Bettina verheiratet und hat zwei wunderbare Kinder: Leo und Gina.

Einen Teil seiner Freizeit kann er mit seiner jungen Geliebten Susanne genießen, die seine Ehe akzeptiert und nie von Scheidung spricht.

Das einzige, was sie sich von ihm wünscht, ist ein Kind, davon weiß Thomas aber nichts. Doch sie wird trotz heftiger Übungen in wilder Leidenschaft nicht schwanger. Ihr Arzt sieht bei ihr keine biologischen Probleme. Nun fordert Susanne Thomas auf, sich einem Fruchtbarkeitstest zu unterziehen.

Als Vater zweier Kinder läßt er die Prozedur lässig über sich ergehen. Um so mehr wirft ihn die Diagnose des Arztes um. Der teilt ihm mit, dass eine Mumpserkrankung, die Thomas als Jugendlicher durchgemacht hat, bei ihm zur Sterilität geführt hat.

Thomas ist empört und erinnert ihn an seine beiden Kinder. Der Arzt erwidert lächelnd: "Sie mögen der juristische Vater der Kinder sein, der biologische mit Sicherheit nicht."

Für Thomas beginnt nun die aufregende Suche nach dem wirklichen Vater seiner Kinder.


SzenenfotoDarsteller: Herbert Knaup (Thomas Neumann), Corinna Harfouch (Bettina Neumann), Richy Müller (Johannes), Axel Milberg (Philipp Wegener), Dominik Graf (Lorenz Latour), Natalia Wörner (Susanne Sochaki), Lena May Graf (Gina Neumann), Robert Gwisdek (Leo Neumann), Adele Neuhauser (Frau Schlegel), Max Herbrechter (Sporner), Douglas Hudgins (Major Jim)

Regie: Sherry Hormann

Stab: • Produzenten: Kirsten Hager, Eric Moss • Drehbuch: Kit Hopkins • Vorlage: - • Filmmusik: Peter Wolf • Kamera: Gérard de Battista • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Heidi Küdi • Schnitt: Norbert Herzner • Kostüme: Gabi Binder • Make Up: Mary May, Uschi Ries • Ton: Michael Etz • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •

Foto: Regisseurin Sherry Hormann mit Kameramann Gérard de Battista bei den Dreharbeiten.


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Karsten Schulmann

film-dienst 22/1996: Komödie; in den heiklen Situationen zwar nicht peinlich, aber platt, holprig in der Dramaturgie und ohne Witz. Überzeugend nur im pointierten Spiel der beiden Hauptdarsteller. Auch Bildgestaltung und Musik ragen über gängige Fernsehware nicht hinaus.

TV Spielfilm 22/1996: Platte Vaterschaftsklamotte um eine haarsträubende, konstruierte Verwechslungsgeschichte.

Cinema 11/1996: Eine deutsche Beziehungskomödie, halbgar und nur selten grandios.

Für Sie: Glänzende Komödie um Liebe und Sex, Vertrauen und Verrat.

Hit: Eine irrwitzige, temporeiche Komödie über den ganz alltäglichen Wahnsinn.

Brigitte: Eine deutsche Komödie der Oberklasse.

Dirk Jasper FilmLexikon
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