"Wir kommen in Frieden" rufen die abgefahrenen Mars-Männer scheinheilig, um dann im marsianischen Blutrausch das Begrüßungskommitee des Präsidenten samt Weltpresse zu grillen.
Die kleinen grünen Männchen kommen! Aus den Casinos von Las Vegas quer durch das Herz Amerikas bis ins Allerheiligste des Oval Office, wo sogar der Präsident machtlos präsidiert. Auf der gesamten Erde bricht ein hysterisches Inferno aus, doch der Widerstand lebt.
Die feindlichen Eindringlinge aus dem All müssen bekämpft werden ... aber mit welcher Waffe kann man jemanden bezwingen, der Atombomben als Joints wegraucht?
Mehrere Bürgertrupps schlagen sich mit den Marsmenschen herum, die mit diebischer Freude auf dem ganzen Planeten Erde ein Chaos anrichten ...
Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
film-dienst 04/1997: Von Tim Burton als eine Art "Independence Day" auf Camp-Niveau erdacht. Die naiven Kultfilme des Genres stehen Pate bei einem zynischen Varieté-Programm amerikanischer Selbstgefälligkeiten, das dieselben Ideen und Scherze zu oft variiert, als dass es vor Gleichförmigkeit und Langeweile bewahrt bleiben könnte.
Cinema 01/1997: Geheimtip-Filmer Tim Burton knüpft an "Batman"-Zeiten an: Ein Photonen-Torpedo für die Sinne.
TV Today 05/1997: Wer über böse Witze lachen kann, sollte vorher sein Zwerchfell trainieren!
TV Spielfilm 05/1997: Bösartige Bratzen gegen ratlose Dummbeutel - so irre war der Krieg der Welten selten.
TV Movie 05/1997: Dabei entfacht er von der ersten bis zur letzten Minute ein Feuerwerk schriller Gags, schräg-scharfer Dialoge und durchgeknallter Situationen ...
Die Woche 28.02.1997: Tim Burton liefert mit "Mars Attacks!" ein anarchistisches Meisterwerk ab.