Jane Austens Verführung

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Jane Austens Verführung
Titel England: Persuasion
Genre: Lovestory
Farbe, England 1995, FSK 6

Kino Deutschland: 1996-11-28
Laufzeit Kino: 107 Minuten
Deutscher Verleih: MFA



Szenenfoto Vor acht Jahren wurde Anne Elliot, eine stille, intelligente und sehr sympathische Frau, von ihrem stolzen Vater und ihrer mütterlichen Freundin Lady Russell überredet, ihre Verlobung mit dem Marineoffizier Wentworth zu lösen, weil er mittellos und nicht standesgemäß sei.

Sie selbst verzeiht sich ihre Widerspruchslosigkeit nicht und lehnt den einzigen "standesgemäßen" Heiratsantrag ab. Als Wentworth erneut in ihr Leben tritt, droht auch diese letzte Chance erneut an ihr vorüberzuziehen ...


SzenenfotoDarsteller: Amanda Root (Anne Elliot), Ciaran Hinds (Captain Wentworth), Susan Fleetwood (Lady Russell), Corin Redgrave (Sir Walter Elliot), Fiona Shaw (Mrs. Croft), John Woodvine (Admiral Croft), Phoebe Nicholls (Elizabeth Elliot), Emma Roberts (Louisa Musgrove)

Regie: Roger Michell

Stab: • Produzenten: Fiona Finlay für BBC Films / WGBH Mobil Masterpiece Theatre Boston • Drehbuch: Nick Dear • Vorlage: Roman "Anne Elliot" von Jane Austen • Filmmusik: Jeremy Sams • Kamera: John Daly • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Kate Evans • Kostüme: - • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Die kongeniale Adaption des letzten, exquisiten Romans von Jane Austen. Eine sehr sensible und subtile Austen-Verfilmung: Eine romantische Liebesgeschichte mit einem humorvoll-kritischen Blick auf eine Gesellschaft, in der eine intelligente und sympathische Frau einen stillen Kampf führt gegen erstarrte Konventionen.

film-dienst 24/1996: Feinsinnig und mit Geduld stellt der Film die Ambiguität einer heiklen Beziehung dar, die von äußeren und inneren Zwängen belastet wird. In sich stimmig und unspektakulär, vertraut er ganz der Leistung seiner Darsteller. Gesten und Blicke verraten mehr als Worte, vermitteln aber auch treffend die tastende Suche nach der ersehnten Gewißheit.

Die Woche 29.11.1996: Die subtile Inszenierung der Geschichte einer jungen Frau, die sich über die Standesdünkel ihrer Familie hinwegsetzt und einen Seefahrer heiratet, zelebriert ein Kino der Gesten und Blicke.

TV Spielfilm 24/1996: Sensible, aber unspektakuläre Jane-Austen-Verfilmung mit großartigen Darstellern.


SzenenfotoBemerkungen

Der Film wurde ursprünglich von der britischen BBC fürs Fernsehen produziert, erst dann auf Betreiben von Sony in den USA und dann in Europa auch im Kino gezeigt.

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