Der 7jährige Albert ist zwischen Straß und Showgirls großgeworden, der phantastische Hokuspokus von Las Vegas ist seine Welt. Doch dann stirbt seine alleinerziehende Mutter Lorraine plötzlich bei einem Autounfall. Albert wird von Harriet aufgenommen, die in der Schulzeit Lorraines beste Freundin war.
Vor ein paar Tagen wußte Albert nicht einmal, wer Harriet ist. Jetzt muß er sich bei ihr in Newark, New Jersey, an der kalten US-Ostküste zurechtfinden - in einer Stadt, die man wahrlich nicht als "zauberhaft" beschreiben kann. Harriet ist an sich schon ein eingefleischter Single, und der Sohn, der ihr da aus heiterem Himmel in den Schoß fällt, lastet sie völlig aus. Doch damit nicht genug: Albert hat einen Freund mitgebracht, den niemand sehen kann, weil es ihn nur in seiner Vorstellung gibt: einen gutmütigen französischen Bär namens Bogus.
Albert und Harriet geben sich alle Mühe, gut miteinander auszukommen. Doch Harriet, die mit beiden Beinen fest in der Realität verankert ist, wird mit ihrer Geduld auf eine harte Probe gestellt, wenn es darum geht, Alberts Phantasien einen Platz im Alltag einzuräumen. Das Leben an sich ist schon schwer genug, und ein Kind, das Selbstgespräche führt, macht es nicht eben leichter. Albert versucht jedoch verzweifelt, seine Erinnerungen an die verlorene Heimat zu bewahren und flüchtet sich immer mehr in die Welt seiner Vorstellungen.
Der Junge braucht Bogus als Lehrer, als Spielgefährten, aber auch als Schutzengel. Und so gelingt es Bogus, Albert - und schließlich auch Harriet - auf einen Selbsterfahrungstrip zu entführen, in dem Phantasie und Vertrauen alles bedeuten. Harriet entdeckt vielleicht zum ersten Mal, was die Kraft kindlicher Erfahrung bedeuten kann, während Albert lernen muß, dass Liebe, Freundschaft und Zauberei Dimensionen haben, die über den Augen-Blick hinausgehen.