Sein Studium hat er abgebrochen, mit Psychiatrie-Patienten noch nie gearbeitet und als Regisseur gerade mal an der Schule ein paar Stücke einstudiert. Dennoch hat sich Lewis vorgenommen, das schier Unmögliche zu schaffen: Er will in einer Klinik mit psychisch Kranken Mozarts Oper "Cosi Fan Tutte" aufführen.
Roy ist manisch-depressiv, Henry ein riesengroßer Kerl und dabei doch ängstlich wie ein Kleinkind, Zac steht ständig unter Drogen, und Doug zündelt, wann immer man ihn unbeaufsichtigt läßt, Ruth gehört eigentlich in eine Drogentherapie, Ruth ist schrecklich unsicher, und Cherry füttert Lewis in einem fort mit Sandwiches. Keiner von Lewis' Schauspielern kann singen, geschweige denn Italienisch. Aber ist das ein Grund, es nicht zumindest zu versuchen?
Lewis nimmt die Herausforderung an. Dabei hat er nicht nur mit den Ticks seines ungewöhnlichen Ensembles und der Ablehnung durch die Bürokraten zu kämpfen, sondern muß auch seine eigenen Vorurteile überwinden.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit der Creme de la creme australischer Schauspieler hat Regisseur Mark Joffe eine zauberhafte und berührende Komödie inszeniert, in der ein junger Mann in einer ihm fremden, seltsamen Welt viel über sich selbst lernt. Der künstlerische Triumph ist auch ein Sieg der Freundschaft und der Lebensfreude.
Cinema 12/1996: Kompliment: Mal wieder ein toller kleiner Film vom fünften Kontinent.
TV Spielfilm 25/1996: Melancholische Komödie um liebenswerte Spinner, Vertrauen und die Liebe zu Mozart.