Vier Jungen, die im sogenannten New Yorker Viertel Hell's Kitchen zwischen der 34th und 56th Street und 8th Avenue und Hudson River heranwachsen, halten ihre unerschütterliche Freundschaft aufrecht.
Wegen eines dummen Streiches werden Lorenzo, Michael, Tommy und John in eine Jugenderziehungsanstalt eingewiesen.
Unter den "pädagogischen" Maßnahmen der dortigen Beamten erfahren die vier Brutalität und Willkür, die ihr weiteres Leben in unterschiedlicher Weise prägen.
Jahre später sind Tommy und John Profi-Killer, Michael ist Assistent der Staatsanwaltschaft und Lorenzo Reporter. Doch trotz aller Unterschiede führt sie ihre gemeinsame Vergangenheit und der Wunsch nach Rache wieder zusammen.
Als Tommy und John einen ihrer früheren "Peiniger" aufspüren und umbringen, sehen Michael und Lorenzo nur einen Weg, den Freunden zu helfen: Michael muß als Vertreter der Staatsanwaltschaft den Prozeß verlieren.
Das kann aber nur gelingen, wenn ihr Vertrauter aus Kindertagen, Pater Bobby, vor Gericht einen Meineid schwört ...
Filmkritiken
Filmkritik von Gerhard Heeke
Filmkritik von Andreas Dimpfel
Dirk Jasper FilmLexikon: Auf der Vorlage des autobiographischen, in den USA kontrovers diskutierten gleichnamigen Bestsellers von Lorenzo Carcaterra inszenierte Regisseur Barry Levinson eine aufwühlende, visuell atemberaubende Psychostudie über vier Freunde, deren Schicksal in einem einzigen Moment besiegelt wird und die schließlich das Gesetz in ihre eigenen Hände nehmen.
film-dienst 02/1997: Der unausgewogene Film verrennt sich nach einer anfänglich stimmigen Milieubeschreibung in eine schwerhändige Elegie auf die verlorene Unschuld und verspielt bei der absurd konstruierten Racheaktion im Gerichtssaal jede Glaubwürdigkeit. Auch stilistisch denkbar uneinheitlich.
Cinema 02/1997: Grandiose, subtile Rachestory ohne billige Knalleffekte.
TV Spielfilm 03/1997: Starke Geschichte um Gerechtigkeit und Vergeltung mit einer mehr als starken Besetzung.