Es geschah am hellichten Tag

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Interview mit Joachim Król • Nico Hofmann •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Es geschah am hellichten Tag
Genre: Drama
Farbe, Deutschland, 1996

Deutsche TV-Premiere: 1997-01-04 (Sat.1)

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-01-07
Kaufkassette: 1997-01-07
Laufzeit Video: 98 Minuten
Anbieter: Taurus

DVD Deutschland: 2001-12-05
DVD: 2002-10-02
Laufzeit DVD: 85 Minuten
Anbieter: EuroVideo



Szenenfoto Hausierer Bock entdeckt im Wald die Leiche eines kleinen Mädchens - völlig verschreckt läuft er ins Dorf, um die furchtbare Nachricht zu überbringen. Die Dorfbewohner sind sich schnell einig, wer Gretls Mörder ist: Bock treibt sich doch immer im Wald 'rum, und er handelt auch mit Rasiermessern. Und wurde das kleine Ding nicht mit einem solchen Messer getötet?

Um sein Geständnis zu erpressen, ersäuft der Mob Bock fast in der Jauchegrube. Bock bettelt, schreit und brüllt - in buchstäblich letzter Sekunde kommt ihm Kommissar Matthäus zu Hilfe. In der Polizeistation geht das Verhör weiter - erschöpft und außer sich vor Angst, gesteht Bock schließlich den Mord, den er nicht begangen hat. Als der "Kindermörder" in die Stadt überführt werden soll, erschießt ihn Gretls Vater vor der Polizeistation.

Für die Polizei und das Dorf ist der Fall damit geklärt - nur der eigenwillige Kommissar Matthäus glaubt noch an Bocks Unschuld. Bei seinen Recherchen in der Dorfschule erzählt ihm ein Mädchen vom "Zauberer", mit dem sich Gretl oft getroffen hat. Matthäus findet außerdem heraus, dass in den letzten Jahren fünf weitere Mädchen im Wald ermordet wurden. Sie alle wohnten an der Landstraße und hatten lange blonde Haare ...

Auf besagter Straße trifft er die kleine Annemarie, die mit ihrer Mutter Elisabeth in einer alten Gastwirtschaft lebt. Matthäus mietet dort ein Zimmer, freundet sich mit Mutter und Tochter an und kauft Annemarie ein rotes Kleid - ein ähnliches, wie Gretl trug, als sie ermordet wurde. Matthäus' geduldiges Warten wird schließlich belohnt: Weinhändler Schrott fährt am Gasthof vorbei und ist so geblendet vom Anblick des Kindes, dass er fast einen Unfall verursacht.

Als wenig später derselbe Mann in Annemaries Zeichnungen auftaucht und sie von einem Treffen mit dem "Zauberer" erzählt, weiß Matthäus, dass er dem Mörder auf den Fersen ist. dass er dabei Annemarie, die ihn wie einen Vater liebt, in große Gefahr bringt, ist nur ein Teil seines gefährlichen Spiels ...


SzenenfotoDarsteller: Joachim Król (Kommissar Matthäus), Barbara Rudnik (Elisabeth), Axel Milberg (Schrott), Judith Thayenthal (Annemarie), Heino Ferch (Bock), Arnd Klawitter (Henze), Michael Mendl (Gretls Vater), Judith Thayenthal (Annemarie), Ursula Buschhorn

Regie: Nico Hofmann

Stab: • Produzenten: Bernd Eichinger, Uschi Reich für Constantin Film • Drehbuch: Bernd Eichinger, Uwe Wilhelm • Vorlage: - • Filmmusik: Nick Glowna • Kamera: Tom Fährmann • Spezialeffekte: - • Ausstattung: - • Schnitt: Inge Behrens • Kostüme: Gabriela Grimmelmann • Make Up: Gerhard Nemetz • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Frankfurter Rundschau 30.10.1996: Eichingers zweiter Streich aus der zunächst auf vier Remakes angelegten "German Classics"-Reihe: "Die Halbstarken" ... Die Regie hat Produzent Eichinger dabei dem Schweizer Urs Egger anvertraut, aber bestes Starkino ist auch dies geworden. Hier ist die Kamera in Til Schweiger verliebt, der ein Ensemble von ansonsten völlig unbekannten jungen Darstellern anführt. Erstaunliche Talente allesamt.

Dirk Jasper FilmLexikon
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