Eine unerfreuliche Nachricht versaut Metzgermeister Waldemar Pückler den ganzen Tag: Die Kreditlinie seiner Bank ist um die Kleinigkeit von DM fünf Millionen überschritten worden, weil Pückler dem jungen Anlegerkönig Stefan Lohmann sein Geld anvertraut hat. Leider ist dieser seit heute morgen in Hongkong verschwunden.
Stilvoll, erster Klasse im Flugzeug, schwebt Stefan Lohmann gen München. Neben ihm sitzt die charmante Rinderbaronin Lucia d'Alvarez, in die er sich auf der langen Reise fast ein wenig verliebt hat. Träume von "mehr" zerplatzen - vorläufig - am Flughafen. Lucia ist für den Abend bereits vergeben.
Inzwischen hat sich auch Pückler, begleitet von seiner minderjährigen Tochter Barbie und deren Freundin Claudie nach München aufgemacht, um sich Lohmann zu schnappen und "zu Wurst zu verarbeiten", sollten seine Millionen für immer futsch sein.
Die Mädchen haben den Reiseplänen des Metzgers vergnügt zugestimmt und sprechen von "höherer Fügung": Ihre Freunde, die Inline-Skater Karl-Heinz und Frank planen in der Wohnung von "Onkel Stefan" die Techno-Party des Jahres.
Der Superanlaß für Barbie und Claudie, endlich ihre Unschuld zu verlieren! Pückler aber hat ganz andere Pläne für den Abend der beiden Mädchen. Er will sie in "My Fair Lady" schicken, um selbst die Rinderbaronin Dona Lucia d'Alvarez zu becircen, die im selben Hotel abgestiegen ist wie er.
Durch sie hofft er, den geschäftlichen Verlust wieder wettzumachen. Außerdem soll die Baronin sehr attraktiv sein. Er selbst ist zwar ein wenig zu dick, aber längst noch nicht zu alt - nur manchmal zu allein ...
Karl-Heinz und Frank sind wenig erbaut, als während der Vorbereitung zur Party der jet-lag-geplagte Onkel eintrifft. Aber da er ein Mann mit Verständnis ist, zieht er ins Hotel. Zufällig in jenes, in dem auch Pückler und Lucia abgestiegen sind ...
Es startet eine Verwechslungskomödie, in deren Verlauf der arme Stefan Lohmann zu guter Letzt nur in Frauenkleidern seinem Verfolger entwischen kann. Und der nichtsahnende Pückler wiederum findet plötzlich Gefallen an seinem "größten Feind" ...