Für immer und immer

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Für immer und immer
Genre: Psychothriller
Farbe, Deutschland, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-01-30
Laufzeit Kino: 88 Minuten
Kinoverleih D: Pandora Film



Szenenfoto Die fünfjährige Maria wird plötzlich mit zwei Müttern konfrontiert: Aus dem Bauch der einen Mutter ist sie gekommen - die andere Mama hat sie seit ihrer Geburt mit aller Liebe aufgezogen.

Ihre leibliche Mutter versucht um jeden Preis, ihre Tochter zurückzuerobern, und setzt damit Gefühle frei, die kaum noch zu kontrollieren sind.


SzenenfotoDarsteller: Johanna ter Steege (Susanna), Jeannette Arndt (Melanie), Lili Bohm (Maria), Heinz Hoenig (Tobias), Robert Giggenbach (André), Angela Roy (Melanies Mutter)

Regie: Hark Bohm

Stab: • Produzenten: Natalia Bowakow, Dschingis Bowakow für Hamburger Kino Kompanie / WDR • Drehbuch: Hark Bohm, John Borstin • Vorlage: - • Musik: Marcel Barsotti • Kamera: Arthur Reinhart • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Benedikt Herforth • Schnitt: - • Kostüme: Birgit Missal • Make Up: - • Ton: Volker Zeigermann • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Bei aller Spannung und emotionaler Dichte bietet der Film mit seiner sensiblen Figurenzeichnung und seinem genauen Blick auf die Lebensverhältnisse weitaus mehr als ein effektgeladener Psychothriller. In Zusammenarbeit mit dem US-Co-Autor John Borstin ist es dem mehrfachen Adoptivvater Bohm gelungen, den europäischen Blick auf ein bewegendes Thema mit Hollywoods Gespür für dramatische Situationen zu verbinden: Kino, das unter die Haut geht, über ein Thema, das nicht aus dem Kopf geht.

film-dienst 02/1997: Mit den Mitteln des Psychothrillers erzähltes Gesellschaftsdrama, dessen Wahrhaftigkeit die deutlichen Zugeständnisse an das Genre mildern. Überdurchschnittlich in Inszenierung, Kameraführung und Darstellung.

Cinema 02/1997: Kein Werk für die Ewigkeit: Altfilmer Hark Bohm verhob sich bei diesem faden Thriller über den Kampf zweier Frauen um ein kleines Mädchen.

TV Spielfilm 03/1997: Hut ab, Hark Bohm! Sein Psychothriller um die Besessenheit einer Mutter, ihre vor fünf Jahren weggegebene Tochter (grandios: Bohms Tochter Lili) der Pflegefamilie zu entreißen, kann es mit ähnlicher Hollywood-Ware allemal aufnehmen!

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