In der Ministadt, in der Doktor Hasenbein lebt, ist immer etwas los. Im Käseladen und im Kiosk kann Hasenbein ein paar lustige Sachen machen.
Tante Uschis Waisenhaus liegt im ersten Stock. Die Kinder sind bei ihr sehr gut aufgehoben. Doch als der Hamster krank wird, muß er zum Arzt.
Auch der Schneider, Herr Vorr, ist ein Fall für Doktor Hasenbein. Er hat eine Sehnenscheidenentzündung.
Die Frau des Kinobesitzers, Frau Besig, will nur kurz Bestrahlung, jedoch Doktor Hasenbein vergißt mehrmals die Lampe anzumachen. So verbringt sie den ganzen Tag beim Arzt.
Nachts geht Hasenbein joggen und einmal in die Jazzbar.
Dann bricht der Krieg aus und der Doktor kommt weg. Als er wiederkommt nach dreißig Jahren, erkennt er sein Heimatstädtchen kaum wieder ...
Filmkritiken
Filmkritik von Ernst Corinth
Dirk Jasper FilmLexikon: Schneider behandelt seinen Stoff mit der frappanten Plausibilität, die man von seinen guten Filmen kennt. Die Figuren sind genau gekennzeichnet, die Schauplätze kalkuliert gewählt, und die Geschichte hat Drive ... ;-)
film-dienst 02/1997: Mit den Mitteln der Travestie, der Improvisation und der Verfremdung erzeugt er eine irreale Welt, die sich am Ende als Welt der Vergangenheit zu erkennen gibt, und ebenso vergangene Kunstformen der Moderne aufgreift. Ein Experiment, das in seiner bewußt dilettantischen Machart die Geduld des Zuschauers herausfordert, aber ihn nicht für dumm verkauft.
TV Spielfilm 03/1997: Helge ist wieder da! Ruhig ist es um den "Katzeklo"-Star am deutschen Comedyhimmel geworden. Und wenn man sich diesen, seinen dritten Film ansieht, dann weiß man eigentlich auch, warum. Nur für Fans.