Al Fountain ist ein Ausbund bürgerlicher Tugenden: pflichtbewußt, ordnungsliebend, leidenschaftslos.
Als überraschend die Bauarbeiten, die Al weit weg von Chicago und seiner Familie leitet, abgebrochen werden, begibt er sich auf eine für ihn gänzlich ungewöhnliche Abenteuerreise.
Er begegnet Kid, einem jungen Wilden, der der bürgerlichen Gesellschaft den Rücken gekehrt hat, ohne Führerschein Auto fährt, weder Kreditkarte noch Freunde hat und in einem verrotteten Überrest eines Wohnwagens am Waldrand lebt.
Disziplin trifft auf Anarchie - der Aufprall ist heftig, entpuppt sich jedoch mehr und mehr als der Beginn einer sonderbaren Freundschaft ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Nach "Living in Oblivion" erzählt Tom DiCillo wieder eine witzige, bizarre und romantisch melancholische Geschichte. Ein Road Movie über den schwierigen Umgang mit Freiheit. Mit einem verletzlichen, liebenswerten John Turturro und der hinreißenden Neuentdeckung Sam Rockwell. Animierendes Befreiungskino!
film-dienst 05/1997: Ein Loblied auf das einfache Leben und die Fähigkeit, sich von Zwängen lösen zu können. Einfühlsam fotografiert und in den Hauptrollen überzeugend gestaltet, ist ein schöner Film entstanden, der ein kleines Märchen für ein großes Publikum erzählen will, dem es jedoch manchmal an poetischen Reiz mangelt.
TV Hören und Sehen 10/1997: Road-Movie - mal beschaulich, mal witzig und etwas mystisch.
Cinema 03/1997: Intelligente Mär von einem Spießer, der seinem Alltag entflieht.