Das Leben ist eine Baustelle

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Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Das Leben ist eine Baustelle
Genre: Komödie
Farbe, Deutschland, 1997, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-03-20
Laufzeit Kino: 118 Minuten
Kinoverleih D: Senator Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-10-06
Kaufkassette: 1998-03-16
Laufzeit Video: 110 Minuten
Anbieter: BMG UFA


Szenenfoto In der Millionenstadt Berlin muß man - im wahrsten Sinne des Wortes - mit seiner großen Liebe zusammenprallen. Sonst kann es sein, dass man ihr niemals begegnet ...

Nachts, auf dem Weg zur Arbeit im Fleischhof, gerät Jan Nebel in eine Straßenschlacht. Ehe er sich versieht, hat er zwei Zivilfahnder umgehauen und hat Vera, eine schöne Unbekannte, an seiner Seite, die mit ihm durch die Hinterhöfe flüchtet.

Die Nacht hat Folgen für Jan: Job futsch, eine saftige Geldstrafe, Streß zu Hause: Die Lage ist mies wie nie. Doch wenn Jan und Vera sich sehen, schwinden die Sorgen. Sie verbringen leidenschaftliche Stunden miteinander, schnorren sich durch luxuriöse Buffets und schummeln sich in Nobelhotels.

Jan, der Träumer auf Jobsuche, und Vera, die kapriziöse Musikerin, könnten ein Traumpaar sein. Doch ihr Glück ist fragil: Jan fürchtet, sich mit HIV infiziert zu haben, und Vera schleicht sich jede Nacht aus seinem Bett, ohne zu erklären, wohin sie geht ...


SzenenfotoDarsteller: Jürgen Vogel (Jan Nebel), Christiane Paul (Vera), Ricky Tomlinson (Buddy), Christina Papamichou (Kristina), Rebecca Hessing (Jenni), Armin Rhode (Harri), Martina Gedeck (Lilo), Meret Becker (Moni), Andrea Sawatzki (Sylvia), Peter Gavajda (Julian), Ingeborg Westphal (Jans Mutter), Richy Müller (Theo), Andreja Schneider (Brenda Lee), Heino Ferch (Supermarktleiter)

Regie: Wolfgang Becker

Stab: • Produzenten: Stefan Arndt für X Filme creative pool / WDR / Arte • Drehbuch: Wolfgang Becker, Tom TykwerVorlage: - • Filmmusik: Jürgen Knieper • Kamera: Martin Kukula • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Claus-Jürgen Pfeiffer • Schnitt: Patricia Rommel • Kostüme: Heidi Plätz • Make Up: Jekaterina Oertel, Lena Lazzarotto • Ton: Wolfgang Schukrafft • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Der neue Film von Wolfgang Becker erzählt in stimmungsvollen Bildern und mit viel Humor von Jan und Vera, von Buddy, von Kristina - und damit vom Lebensgefühl junger Leute im Berlin von heute, einer Stadt im Umbruch, wo alle auf der Suche sind - nach sich selbst, nach ein bißchen Glück, nach Spaß, nach Träumen, nach Liebe. Sensibel und leise, schrill-komisch und laut erzählt Regisseur Wolfgang Becker von Menschen in einer Stadt im Umbruch, von ihren Ängsten und Sehnsüchten.

TV Spielfilm 06/1997: Warum muß in deutschen Filmen immer jede, aber auch wirklich jede Problematik abgedeckt werden? Da gelingt Wolfgang Becker eine frische, locker-leichte und durchaus liebenswerte Liebeskomödie, und prompt muß auch noch Aids herhalten, als Randthema sozusagen. Gut zwanzig Minuten weniger, und es wäre ein echtes Juwel geworden.

film-dienst 06/1997: Episodenhafter, zwischen Komik und Melancholie pendelnder Film, der von der Präzision seiner Beiläufigkeit lebt und in einer geschickt verknüpften Folge von Einzelschicksalen ein nüchternes Bild vom Leben in der deutschen Hauptstadt zeichnet. Ein bemerkenswert anregender Versuch, Alltagswirklichkeit und das Schwinden sozialer Beziehungsmuster im Medium der Komödie zu reflektieren.

TV Hören und Sehen 11/1997: Tragikomödie über Berlin - sexy, schrill, schwarzhumorig. Kritiker glauben an Auslandserfolg.

TV Today 06/1997: Episoden aus einer unruhigen Stadt - höchst skurril und doch wie aus dem Alltag gegriffen.

Cinema 03/1997: Erfrischend echt: optimistische Verlierer im urbanen Dschungel.

TV Movie 06/1997: Unspektakulärer und sympathischer Film.

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