Matilda ist ein Kind von bemerkenswerter Intelligenz und mit außergewöhnlichen, telekinetischen Begabungen gesegnet. Leider sind ihre egoistischen und dümmlichen Eltern, der schmierige Gebrauchtwagenhändler Larry Wurmwald und die aufgetakelte Bingospielerin Zinnia, viel mehr mit sich und dem Fernseher beschäftigt, als zu bemerken, dass Matilda ein Genie ist.
Kein Wunder, dass die Schule, die sie für sie aussuchen, eher einem Gefängnis gleicht. Dort führt die gemeine Schuldirektorin Knüppelkuh ein Schreckensregiment, in dem Kinder schon mal in einem dunklen Schrank landen oder durch Fensterscheiben fliegen.
Doch gemeinsam mit ihrer liebevollen Klassenlehrerin Fräulein Honig setzt sich Matilda mit ihren besonderen Fähigkeiten zur Wehr und taucht bald die graue Welt, die sie umgibt, in Licht, Wärme und Sonne.
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Danny DeVito inszenierte ein ungewöhnlich spannendes Kinomärchen, in dem die Bösen ihre verdiente Strafe kriegen und über das sich Kinder kringelig lachen werden.
film-dienst 05/1997: Nach einem Kinderbuch von Roald Dahl in etwas uneinheitlichem Stil zwischen böser Karikatur und heiterer Märchenhaftigkeit verfilmt. Die makabren Szenen mit der monsterhaften Schuldirektorin überfordern jüngere Kinder.
Focus 13/1997: Bei Roald Dahl sind es nicht die Kinder, sondern die Eltern, die Erziehung nötig haben. Im Kampf gegen monströse Lehrer und dumme Verwandte entwickelt Matilda jedenfalls einige ausgefallene Strategien. Und Danny DeVito macht daraus eine schrill-bunte, furiose Farce.
TV Today 06/1997: Leidenschaftliches Plädoyer fürs kindliche Gemüt: meist urkomisch, aber auch voll Wut über ignorante Erwachsene.
Cinema 03/1997: Stilsichere Romanadaption: spaßig, spannend, schauerlich schön.
TV Spielfilm 06/1997: Ein gnadenlos übertriebener Kinderfilm zum Fürchten, Lachen und Mutmachen.
TV Movie 06/1997: Mäßig spannendes Kinomärchen mit Hang zum Klamauk.