Fred Madison ist ein schizophrener Killer. Von Eifersuchtsfantasien zum Mord an seiner bezaubernden Ehefrau Renee getrieben, sitzt er nach seiner Verurteilung bis zur Exekution in einer Gefängniszelle für Todeskandidaten.
Doch eines morgens wartet nicht Fred, sondern der jüngere Pete Dayton auf die patroullierenden Wärter. Von Fred Madison fehlt jede Spur.
Schnell kehrt der offensichtlich unschuldige Pete in "sein" Leben als versierter Automechaniker zurück. Doch was ist an Pete Dayton wirklich real, wenn sein Stammkunde, der Mafioso Mr. Eddie, in Begleitung seiner atemberaubenden Freundin Alice, das blonde Ebenbild von Renee, in der Werkstatt auftaucht?
Pete und Alice beginnen eine heftige Affäre und geraten in einen Strudel von Verrat, Mord, Sex und Gewalt, an dessen Ende eins steht: Fred Madison ...
Filmkritiken
Dirk Jasper FilmLexikon: Mit "Lost Highway" hat Kultregisseur David Lynch einen packenden Thriller voller Rätsel und Geheimnisse geschaffen: eine faszinierende Reise in eine ebenso erotische wie bedrohliche Welt der Begierde und Leidenschaft, ein abgründiges Spiel mit Raum und Zeit, Identität und Phantasie, Wahn und Wirklichkeit.
film-dienst 07/1997: Verstörende, äußerst komplexe Reise ins Unheimliche, die mit den Mitteln der Verrätselung und des Horrorfilms den Zuschauer in Bann schlägt. Ein filmisches Meisterwerk, das über viele Fragen der Gegenwart zur Auseinandersetzung zwingt. - Sehenswert.
TV Hören und sehen 14/1997: Eine morbide Höllenfahrt, auf die Mystik-Regisseur David Lynch den Zuschauer schickt ... Das verstörende Spiel um Identität und Irrsinn hat das Zeug zum Kultfilm.
TV Movie 08/1997: "Lost Highway" ist ein verstörendes Puzzle, in dem Dialoge fast nichts mehr erklären. Das übernehmen die ausgeklügelten Bilder oder die Musik wie David Bowies "I'm Deranged" ("Ich bin verrückt").
TV Spielfilm 08/1997: Alptraum aus Angst, Sex und Gewalt. muß man nicht mögen, aber unbedingt sehen.
Cinema 04/1997: Der kryptischste, krankeste, beste Lynch-Zauber seit "Blue Velvet".