Jaguar

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen • Interview mit Jean Reno •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Jaguar
Tite Frankreich: Le Jaguar
Genre: Abenteuer-Komödie
Farbe, Frankreich, 1996, FSK 12

Kino Deutschland: 1997-03-27
Laufzeit Kino: 100 Minuten
Kinoverleih D: Jugendfilm

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-10-21
Laufzeit Video: 95 Minuten
Anbieter: Starlight


Szenenfoto Zufall oder Schicksal? Als Perrin, Campana und Wanu - drei Männer, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten - eines Abends gemeinsam den Aufzug eines Pariser Luxushotels benutzen, können sie nicht ahnen, dass dieses Treffen ihrer aller Leben verändern wird ...

Wanu, ein Indianerhäuptling aus den Urwäldern des Amazonas, ist auf einer humanitären Mission quer durch Europa unterwegs. Und mit seiner rituellen Kopfbemalung und dem heimischen Kopfschmuck wirkt er im Foyer dieses Hotels einigermaßen fehl am Platz. Campana ist sein bester Freund und Dolmetscher.

Aufgewachsen am Amazonas, ist er dennoch ein Intellektueller. Seine Eltern waren Anthropologen, und er studierte in der grünen Hölle Humanistik. Eine Art Indiana Jones - ein Intellektueller mit Sinn für das Pragmatische. Perrin hingegen ist ein Hochstapler - charmant, amüsant, erfolgreich bei der Damenwelt und mit allen Wassern gewaschen. Doch als ihn Wanu, der mit übernatürlichen Energien ausgestattet ist, rätselhafterweise zu seinem "Auserwählten" macht, nimmt Perrins Leben eine unerwartete Wendung.

Plötzlich findet er sich im Regenwald am Amazonas wieder, betraut mit einer Mission, die er zunächst nicht annehmen wollte: Er soll Wanus entführte Seele retten, und so irreal wie undurchführbar ihm dieser Auftrag zunächst erscheint, so aufregend und exotisch gestalten sich die Abenteuer, die er nun an der Seite Campanas besteht ...


SzenenfotoDarsteller: Jean Reno (Campana), Patrick Bruel (Perrin), Harrison Lowe (Wanu), Patricia Velasquez (Maya), Danny Trejo (Kumare), Roland Blanche (Moulin), Francois Perrot (Matekalo), Francis Lemaire (Stevens), Alexandra Vandernoot (Anna)

Regie: Francis Weber

Stab: • Produzenten: Alain Poiré für Gaumont • Drehbuch: Francis Weber • Vorlage: - • Filmmusik: Vladimir Cosma • Kamera: Luciano Tovoli • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Hugues Tissandier, Alain Pitrel • Schnitt: Marie-Sophie Dubuse • Kostüme: Jaqueline Bouchard • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Filmkritik von Ernst Corinth

film-dienst 06/1997: Eine langatmige Mischung aus Komödie und Abenteuerfilm, deren Witz sich vorwiegend aus der Konfrontation der Kulturen nährt. Die Motive bleiben in Klischees stecken, weder eine ironische noch ernsthafte Auseinandersetzung mit den Vorgaben der Genres ist ersichtlich.

TV Spielfilm 07/1997: Liebenswerter Abenteuertrip mit "magischen" Ansätzen - unbedingt ansehen!

TV Today 07/1997: Wer auf eine "Indiana Jones"-Kopie für Arme keinen Wert legt, sollte einen großen Bogen um diese Mogelpackung machen.

TV Movie 07/1997: Zeitgemäß suchen die beiden Jäger des verlorenen Schatzes eine Seele, doch aufregender wird die Abenteuerkomödie dadurch nicht.

Die Woche 28.03.1997: Gelungene Öko-Fabel um einen Immobilienmakler, dessen nett nichtsnutziges Leben durch das Ritual eines Indianers aus der Bahn geworfen wird.

Cinema 04/1997: Altbackenes Dschungelabenteuer ohne Witz und Spannung.

TV Hören und Sehen 03/1997: Abenteuerliches Vergnügen a la "Die Götter müssen verrückt sein".


SzenenfotoBemerkungen


Dirk Jasper FilmLexikon
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