Um ihre eigene Firma zu gründen, erfindet die clevere Finanzexpertin Laurel kurzerhand einen renommierten, männlichen, weißen Partner: Robert S. Cutty, angeblich eine Wall-Street-Legende, der stets nur anonym aus dem Hintergrund operiert.
Mit "Cutty" an ihrer Seite schreibt sie bald schwarze Zahlen und kann sich vor Aufträgen kaum noch retten. Doch den Geist, den Laurel rief, wird sie nun auch nicht mehr los: Zwar wickelt sie alle Geschäfte im Alleingang ab, aber eigentlich lauern alle ihre Klienten und Kontrahenten immer nur darauf, den ominösen Cutty endlich kennenzulernen.
Für Laurel und ihre Sekretärin Sally wird es immer komplizierter, seine ständige Abwesenheit zu erklären. Und dann taucht plötzlich auch noch die Polizei auf und fahndet nach Cutty wegen Wirtschaftsbetrugs.
Laurel bleibt keine Wahl: Ihr fiktiver Partner muß sich zeigen - leibhaftig, in Fleisch und Blut ...
Filmkritiken
film-dienst 08/1997: Überzeichnete Komödie, die weder ihre satirischen Ansätze noch das komische Potential ausschöpft und nur dort überzeugt, wo sie die Prozesse beobachtet, die zur öffentlichen Etablierung der fiktiven Figur führen.
TV Movie 08/1997: Mehr zum Amüsieren als zum Nachdenken geeignet ist die Geschichte einer Frau, die den Sexismus im Alltag mit unkonventionellen Mitteln bekämpft.
TV Today 08/1997: Leidlich amüsante Komödie, die allerdings kaum Überraschungen bietet. Für Freunde von Gerechtigkeits-Kasperltheater.
TV Spielfilm 08/1997: Der Titel müßte heißen: "Wer ist komisch?" Antwort: Alles, außer diesem Film ...
TV Hören und sehen 15/1997: Flott erzählte, sehr humorige Geschichte über das Broker-Leben.
Cinema 04/1997: Hochfinanz-Satire, ganz auf Whoopi Goldberg zugeschnitten.
Die Woche 18.04.1997: Feminismus ultralight.