Kama Sutra

• Inhalt • Darsteller, Regie, Stab • Filmkritiken • Bemerkungen •

Filmplakat
Filmplakat Titel Deutschland: Kama Sutra
Titel USA: Kama Sutra
Genre: Melodram
Farbe, USA, 1996, FSK 16

Kino Deutschland: 1997-05-08
Laufzeit Kino: 114 Minuten
Kinoverleih D: Pandora Film

Videocover
Videocover Video Deutschland: 1997-12-15
Kaufkassette: 26. KW 1998
Laufzeit Video: 109 Minuten
Anbieter: PolyGram


Szenenfoto Indien im 16. Jahrhundert. Seit ihrer Kindheit sind die Prinzessin Tara und die Dienerin Maya einander durch Freundschaft und Rivalität verbunden.

Die eine besitzt Macht und Privilegien, die andere Anmut und Sinnlichkeit. Am Abend der Hochzeit Taras mit dem König Raj Sing gelingt es Maya, den König aus Rache an Tara zu verführen.

Als der Betrug herauskommt, wird Maya für immer aus dem Palast verbannt. Sie streift im Königreich umher und arbeitet schließlich als Modell für den Hofbildhauer Jai.

Als der König in einer Skulptur Jais Maya wiedererkennt, holt er sie neu entflammt als Chefkurtisane in seinen Palast zurück.

Für Maya, Tara, Jai und Singh beginnt ein leidenschaftlicher Kampf um Gefühle und sexuelle Begierden.


SzenenfotoDarsteller: Sarita Choudhury (Tara), Naveen Andrews (König Raj Singh), Ramon Tikaram (Jai), Indira Varma (Maya), Rekha (Rasa Devi)

Regie: Mira Nair

Stab: • Produzenten: Lydia Dean Pilcher für Mirabai Films • Drehbuch: Mira Nair, Helena Kriel • Vorlage: - • Musik: Mychael Danna • Kamera: Declan Quinn • Spezialeffekte: - • Ausstattung: Mark Friedberg • Schnitt: Kristina Boden • Kostüme: Eduardo Castro • Make Up: - • Ton: - • Toneffektschnitt: - • Stunts: - •


SzenenfotoFilmkritiken

Dirk Jasper FilmLexikon: Ein Film über weibliche Sexualität in einer Zeit, als diese in Indien noch völlig in das tägliche Leben integriert war und als eine besondere Fähigkeit, als eine Kunst mit philosophischen Weihen betrachtet wurde. Eingebunden in faszinierend opulent-exotische Bilder.

TV Hören und sehen 19/1997: Melodramatisches Märchen.

TV Movie 10/1997: "Kama Sutra" lebt ausschließlich von seinen märchenhaften Aufnahmen und nicht von der lückenhaft erzählten Geschichte. Auch thematisiert der Film mit dem Originaltitel "Kama Sutra: A Tale Of Love" ("Eine Liebesgeschichte") nur am Rande die indische Liebeskunst, wird also Interessenten orientalischer Bettakrobatik enttäuschen.

TV Spielfilm 10/1997: Sinnlich, grausam und opulent: ein Melodram, das Tabus der indischen Gesellschaft bricht.

film-dienst 09/1997: Der die Philosophie des altindischen Liebeslehrbuchs "Kamasutra" mit Beziehungs- und Gesellschaftsproblemen verbindende Film versucht, durch seine modernen Erzählstrukturen eine Verbindung zur Jetztzeit zu schlagen, scheitert aber an der oberflächlichen Personenzeichnung und seiner geschmäcklerischen Bebilderung.

TV Today 10/1997: Keine tiefergehende Interpretation erotischer Obsessionen. Als exotischer Augenschmaus jedoch ein Hit.


SzenenfotoBemerkungen

Die Dreharbeiten dauerten von Anfang Oktober 1995 bis Ende Dezember 1995. Gedreht wurde ausschließlich an Originalschauplätzen in Indien, um dem Film mehr Authentizität zu verleihen.

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